Kampf gegen hohe Ausgaben

Formel 1 ab 2021: Ferrari & Mercedes mit baugleichen Teilen

Die Aktionäre von Liberty Media haben dem Kauf der Formel 1 und der Umbenennung in "Formula One Group" zugestimmt. Foto: Jens Buettner
Die Aktionäre von Liberty Media haben dem Kauf der Formel 1 und der Umbenennung in "Formula One Group" zugestimmt. Foto: Jens Buettner
© deutsche presse agentur

30. März 2019 - 10:56 Uhr

Standardteile zur Kostensenkung

Die neue Formel 1 nimmt so langsam Koturen an, erste Pläne und Ideen zu einer "neuen Königsklasse" ab 2021 sickern durch. So sollen die F1-Teams im Kampf gegen hohe Ausgaben künftig verstärkt auf Standardteile setzen. Demnach hat der Motorsport-Weltverband FIA den Rennställen eine Liste mit Komponenten vorgelegt, die in zwei Jahren in jedem Auto identisch sein sollen.

Gleiche Felgen und Lenkräder

Dies berichtet das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport". Unter anderem handele es sich dabei um die Felgen und die Lenkräder, die zum Beispiel die gleiche Anordnung von Knöpfen und Schaltern aufweisen sollen. Im Entwicklungswettstreit der Teams sollen so von der Saison 2021 an Kosten gesenkt werden können.

In der vergangenen Woche haben sich Regelwächter, Vermarkter und Teams in London getroffen, um über die Grundlagen für einen Fortbestand der Formel 1 zu diskutieren. Der aktuelle Grundlagenvertrag der Rennserie läuft Ende 2020 aus.

Ferrari-Teamchef zuversichtlich

"Es gibt noch immer Punkte, wo es etwas Distanz gibt", räumte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto im Fahrerlager von Bahrain ein. "Wir diskutieren aber alle und ich denke, dass es für die Formel 1 gut sein wird, die richtige Übereinkunft zu finden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das schaffen."

Das Ziel ist es, die Kosten für den Rennbetrieb drastisch zu reduzieren, den Wettbewerb auf der Strecke zu erhöhen und durch modernere Technologie umweltbewusster zu werden.

RTL.de/dpa