Forderung von ARD und ZDF: Wird der Rundfunkbeitrag auf 21 Euro monatlich steigen?

21. August 2017 - 7:10 Uhr

Mehr Geld zum Sparen benötigt

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und das Deutschlandradio planen, den Rundfunkbeitrag bis 2029 von 17,50 Euro auf 21 Euro zu erhöhen. Grund dafür sei, dass man sonst das vorgegebene Einsparvolumen von 2,2 Milliarden Euro bis 2024 nicht erreichen könne. Außerdem sei eine Strukturreform dringend notwendig, durch die künftig besser gewirtschaftet werden könne. So soll langfristig eine "Vielfalt neuer Angebote des digitalen Medienwandels" für die Zuschauer entstehen, sagte ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'.

Erhöhung soll schrittweise stattfinden

Der Beitrag soll bis 2029 schrittweise auf die geforderten 21 Euro ansteigen, jedes Jahr um etwa zwei Prozent. Dies wollen die drei Medien den Bundesländern bereits im September als automatische Anpassung der Rundfunkbeiträge vorschlagen, bislang plädierten diese allerdings dafür, den Beitrag stabil zu lassen. Die Kommission 'KEF', die für die Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Medien zuständig ist, wollte den Beitrag sogar um 30 Cent senken. Zum 1. April 2015 wurde der Rundfunkbeitrag bereits von 17,98 Euro auf 17,50 Euro gesenkt.

Egal ob man einen Fernseher besitzt oder nicht, seit 2013 muss jeder Haushalt in Deutschland einen Rundfunkbeitrag zahlen.Wo der aktuelle Beitrag von 17,50 Euro genau hinfließt, sehen Sie im Video!

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