Folgen einer HIV-Infektion: 80 Menschen starben 2020

Rote Schleifen, das Symbol für die Solidarität mit HIV-Infizierten, liegen auf einem Tisch. Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild
Rote Schleifen, das Symbol für die Solidarität mit HIV-Infizierten, liegen auf einem Tisch. Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

29. November 2021 - 8:12 Uhr

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sind 2020 mindestens 80 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion (Humanes Immundefizienz-Virus) gestorben. Mehr als 80 Prozent der Verstorbenen waren Männer, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember mitteilte.

Damit hat sich die Zahl der HIV-bezogenen Sterbefälle gegenüber dem Vorjahr um fast 10 Prozent erhöht. Sie war aber um 21,6 Prozent niedriger als 2010. Das Durchschnittsalter lag bei 59,1 Jahren. Im Jahr 2010 hatte es noch bei 49,6 Jahren gelegen.

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um eine nachweisbare Untergrenze handelt, da eine HIV-Infektion bei der Ausstellung der Todesbescheinigung nicht immer bekannt ist.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-182284/2

Quelle: DPA