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Flug zum G20-Gipfel: Kanzlerin Angela Merkel strandet in Köln – Technischer Defekt

Flug zum G20-Gipfel: Kanzlerin Angela Merkel strandet in Köln – Technischer Defekt

Kanzler-Airbus kehrt kurz vor Atlantik-Überquerung um

Ein technischer Defekt am Kanzler-Airbus "Konrad Adenauer" hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Abbruch ihres Fluges von Berlin zum G20-Gipfel in Buenos Aires gezwungen. Nach etwa einer Stunde Flugzeit kehrte die Maschine mit der Kanzlerin an Bord über den Niederlanden um. Der Airbus landete in Köln, wo die Kanzlerin auf eine Ersatzmaschine warten muss. Merkel war gemeinsam mit Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sowie Medienvertretern auf dem Weg nach Argentinien.

Christian Wilp: "Die Bundeskanzlerin lächelte maliziös, wirkte aber wenig amüsiert"

Die Maschine mit Merkel an Bord war um 19:00 Uhr in Berlin gestartet, sie landete gegen 21:00 Uhr in Köln. Während eines der üblichen Hintergrundgespräche mit mitreisenden Journalisten an Bord war die Kanzlerin um kurz vor 20:00 Uhr mit den Worten "Es ist wichtig" von einer Stewardess aus dem Besprechungsraum des Flugzeugs geholt worden.

"Merkel kehrte nach etwa fünf Minuten zurück und informierte die Medienvertreter über die außerplanmäßige Zwischenlandung", berichtet RTL-Hauptstadtreporter Christian Wilp. "Näheres sagt Ihnen gleich der Kapitän", sagte Merkel demnach. "Die Bundeskanzlerin lächelte maliziös, wirkte aber wenig amüsiert", so Wilp, der mit im Regierungsflieger saß.

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Angela Merkel muss Termine in Buenos Aires absagen

Dass Angela Merkel in Buenos Aires Termine absagen muss, ist auf Grund der Verzögerungen unausweislich. Heute gehe nichts mehr, meldete Christian Wilp vom Flughafen Köln/Bonn. "Morgen früh werde eventuell eine kleine Delegation per Ersatzflieger den Weg nach Buenos Aires antreten."

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