Flucht und Attacke gegen Polizisten: Haftbefehl erlassen

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration
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20. April 2021 - 8:24 Uhr

Grimmen (dpa/mv) - Der 31-jährige Autofahrer, der am Sonntag bei einer gefährlichen Flucht nahe Grimmen (Vorpommern-Rügen) andere Autos demoliert und zwei Polizisten verletzt hat, muss in Untersuchungshaft. Wie eine Polizeisprecherin sagte, hat das Amtsgericht Stralsund am Montag Haftbefehl gegen den polizeibekannten Mann aus der Region Grimmen erlassen. Ihm werden von der Staatsanwaltschaft gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Der 31-Jährige war am Sonntag mit einem Auto ohne Kennzeichen unterwegs und mit überhöhter Geschwindigkeit geflüchtet, als er bei Grammendorf angehalten werden sollte. Bei der rund 90 Minuten langen Verfolgung soll der Fahrer unter anderem eine Sperre durchbrochen und frontal einen Streifenwagen gerammt haben, wobei zwei Polizisten verletzt wurden. Die Beamten kamen in eine Klinik. Auch ein Warnschuss habe den 31-Jährigen nicht stoppen können, hieß es.

Mit Hilfe eines Hubschraubers hatten die Beamten den Mann samt verbeultem Auto später doch noch stoppen und festnehmen können. Ein Drogenvortest sei positiv ausgefallen. Zum Motiv habe er bisher keine Angaben gemacht.

© dpa-infocom, dpa:210418-99-255620/3

Quelle: DPA

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