15. April 2019 - 12:22 Uhr

Neue Grabungen an möglichem Ablageort

Die Suche nach dem Leichnam der seit 42 Jahren vermissten Monika Frischholz geht weiter. Die Kriminalpolizei im bayerischen Weiden (Oberpfalz) hat Erkenntnisse über einen weiteren Ort, an dem die Vermisste damals möglicherweise abgelegt wurde. Die Stelle liegt auch an einem Waldrand in Waldkirch bei Flossenbürg, nur wenige Meter von der Grabungsstelle entfernt, an dem die Ermittler zuletzt gesucht hatten.

Vermutlich wurde sie ermordet

Die 12-jährige Monika Frischholz ist 1976 im bayrischen Flossenbürg verschwunden. Mit diesem Foto suchte die Polizei damals nach der Schülerin.
Monika Frischholz ist 1976 in Flossenbürg im Alter von zwölf Jahren verschwunden.
© Polizei Oberpfalz

Die damals zwölfjährige Monika Frischholz wurde zuletzt am 25. Mai 1976 gesehen. Die Schülerin hatte am Nachmittag ihr Elternhaus verlassen, wenig später verlor sich ihre Spur. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen damals ermordet wurde.

Schon letzte Woche hatte die Polizei an dem Waldrand gegraben. Die Ermittler fanden dabei allerdings keine neue Spur, die auf das Mädchen hinweisen. Welche neuen Erkenntnisse zu den Grabungen führten, will die Polizei mit Blick auf das laufende Verfahren nicht sagen.