34-Jährige hatte epileptischen Anfall

Sohn filmt, wie sein Vater eine Frau aus einem sinkenden Auto rettet

26. Februar 2020 - 21:08 Uhr

Video zeigt heldenhaften Einsatz

Was für eine dramatische Szene in Boca Raton im US-Bundesstaat Florida. Shawn Turner ist mit seinen Söhnen auf dem Weg nach Hause, als sie plötzlich ein sinkendes Auto im Kanal nebenan entdecken. Sie halten sofort an, um zu helfen. Denn in dem Auto sitzt eine Frau. Turner springt ohne zu zögern ins Wasser, um die Insassin zu retten. Den heldenhaften Einsatz sehen Sie im Video.

Fahrerin bekam plötzlich einen epileptischen Anfall

Die 34-jährige Molly Pedrone fuhr in ihrem Auto nach einem Arbeitstreffen am Sonntag nach Hause und dachte darüber nach, was sie sonst noch zu erledigen hat. Auf einmal bekam sie einen epileptischen Anfall. "Als nächstes weiß ich, dass ich im Wasser am Ufer sitze und jemand fragt mich, ob ich das Bild erkenne, das sie hielt", sagte Pedrone zu CNN, "Es war das ältere Bild meines Mannes, seine Eltern hatten es uns vor kurzem gegeben, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie es hatte." Bis ihr die Retter erklären, was passiert ist.

Molly Pedrones Arm war im Sicherheitsgurt verheddert

Shawn Turner zog seinen Jogginganzug aus, um besser schwimmen zu können. Einer seiner Söhne filmte, wie Shawn versuchte, die Frau aus dem Auto zu ziehen, bevor es sank. Turner schaffte es, den Sicherheitsgurt der Frau zu lösen und Pedrone durch das Fenster einem anderen Mann zu übergeben, der auch zu Hilfe geeilt war. Ihr Arm war im Sicherheitsgurt verheddert, so dass Turner zurück ins Auto klettern musste. Beide Männer hielten den Kopf der Fahrerin über Wasser, bis sie es schafften, sie zu befreien.

Als die Feuerwehr eintraf, war der Wagen bereits komplett im Wasser versunken. Pedrone erzählte CNN, dass sie seit 13 Jahren an Epilepsie leide. Zwei Jahre sei ihr letzter Anfall schon her. An den Unfall kann sich Molly Pedrone nicht erinnern, aber sie sei dankbar für den Einsatz ihrer Retter. Im Interview mit CNN sagte sie: "Shawn ist ein Held. Ich bin so dankbar, dass er getan hat, was er getan hat. Wir sollten alle mehr so ​​sein. Bereit, in Aktion zu treten." Ihren zweiten Retter - Adam Gunn -  konnte sie in den sozialen Medien nicht finden, um ihm nachträglich noch einmal zu danken.