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Florian Lauda: Ibiza war "keine gute Idee" für Niki Lauda

Sorge um Niki

Florian Lauda: Ibiza war "keine gute Idee"

Niki Lauda und Bruder Florian
Niki Lauda (r.) und sein Bruder Florian
imago/SKATA, SpotOn

Lauda trainierte hart für sein Comeback

Niki Lauda wird nach wie vor wegen einer schweren Grippe in einem Wiener Krankenhaus stationär behandelt. Der Bruder des 69-Jährigen, Florian Lauda, hat sich zum Gesundheitszustand der Formel-1-Legende geäußert. Der behandelnde Arzt Professor Dr. Walter Klepetko gab auf Anfrage von RTL.de kein weiteres medizinisches Bulletin heraus.

Reise zum F1-Finale in Abu Dhabi war nicht möglich

Niki Lauda arbeitete nach seiner Lungentransplantation hart für ein schnelles Comeback als Aufsichtsratsboss des Mercedes F1-Rennstalls . Vor dem letzten Grand Prix der vergangenen Saison in Abu Dhabi war schon von einer baldigen Rückkehr an die Rennstrecke die Rede. Doch die Gefahr einer Infektion ließ eine Reise zum Finale der Königsklasse des Motorsports nicht zu. Dennoch war Lauda auf einem guten Weg.

Mutet sich Niki Lauda zu viel zu ?

In seinem Winterquartier auf Ibiza wollte der F1-Weltmeister der Jahre 1975, 1977 und 1984 weiter Kraft sammeln. Doch es folgte der schwere Rückschlag: Grippe. “Im Nachhinein war Ibiza keine gute Idee, aber die Luft dort ist so gut“, sagte Florian Lauda in einem Interview mit oe24.TV. Sein ein Jahr älterer Bruder trainierte dort jeden Tag, weil sich seine Muskulatur während der langen Behandlungszeit im Rahmen der Organtransplantation stark zurückentwickelt hatte.

“Ich habe ihn schon oft gefragt, warum er sich das alles antut, mit der Airline und dem Rennsport“, so Lauda mit Blick auf das Befinden des größeren Bruders. “Wer so etwas hatte, weiß, dass das kein Honigschlecken ist und schon gar nicht in Nikis Zustand“, sorgt sich Florian. Laudas Familie und alle Fans hoffen, dass Niki am 22. Februar, wenn er 70 Jahre alt wird, wieder fit ist.