5. Juni 2018 - 21:48 Uhr

In offenen Gewässern droht Lebensgefahr

Die kunterbunten und süßen Schwimmtiere erfreuen sich vor allem bei Kindern großer Beliebtheit und dürfen bei keinem Badespaß fehlen. Doch auf dem Meer oder dem See können die aufblasbaren Plastiktierchen lebensgefährlich sein. Warum sie so gefährlich werden können, das hat unsere Reporterin Ricarda im Video für Sie getestet.

Kleines Mädchen auf das offene Meer getrieben

In Schottland konnten Rettungsschwimmer nur haarscharf ein großes Unglück verhindern. Ein kleines Mädchen war an einem Badestrand in Ayrshire, an der Westküste Schottlands, auf ihrem aufblasbaren Einhorn auf das offene Meer hinausgetrieben. Der Vater schwamm dem Mädchen hinterher, um es zu retten. Jedoch war es ihm kaum möglich, die Kleine samt Schwimmtier wieder zum Strand zu befördern.

Rettungsschwimmer kamen Vater und Tochter zur Hilfe und brachten sie ins Krankenhaus. Beide hatten viel Wasser geschluckt. Doch es hätte noch viel schlimmer ausgehen können. "In diesem Fall waren die Rettungskräfte bereits vor Ort und konnten schnell reagieren", schrieb die Küstenwache auf ihrer Facebookseite. "Glücklicherweise ist der Vorfall gut ausgegangen. Nur das aufblasbare Einhorn ging im Meer verloren."