„Hätte sich sehr gefreut, zu sehen, dass ich Mama werde“

Fiona Erdmann vermisst in der Schwangerschaft den Rat ihrer verstorbenen Mutter

25. April 2020 - 9:29 Uhr

Fiona Erdmann hätte ihre verstorbene Mutter gerne an ihrer Seite

Fiona Erdmann (31) erinnert sich an einen schweren Verlust. 2016 musste sie den Tod ihrer Mutter verkraften. Todesursache: eine Nervenkrankheit. Jetzt, vier Jahre später, erwartet Fiona selbst Nachwuchs und könnte den Rat ihrer geliebten Mama gut gebrauchen. Im Video offenbart sie - den Tränen nahe -, wie schwer die Schwangerschaft ohne ihre Mutter ist.

Fiona würde ihre Mutter Luzi gerne um Rat fragen

Fiona Erdmann hat in ihrem jungen Leben schon einige harte Schicksalschläge hinnehmen müssen: 2017 verstarb ihr Noch-Ehemann Mohammed (†35), ein Jahr davor ihre Mutter Luzi (†56). Sie ist es auch, die sie jetzt besonders vermisst, denn mit ihrem neuen Freund Mohammad (genannt "Moe") bekommt sie ihr erstes Kind. Ein Moment, den sie gerne mit ihrer verstorbenen Mama geteilt hätte: "Ich habe so oft Momente, wo ich so gerne meine Mutter anrufen wollen würde." Sie habe zahlreiche Fragen und würde gerne ihre Schwangerschaft mit derer ihrer Mama vergleichen.

Fiona Erdmann hat Schwangerschafts-Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter

Einen ganz kleinen - wenn auch sehr süßen - Trost hat sie jedoch, der ihr ihre Mutter ein bisschen näher bringt: "Ich hab so'n kleines Büchlein hier, wo meine Mutter so Sachen reingeschrieben hat, über die Schwangerschaft. Also 'Bauch-Zentimeter-Umfang' und 'Wann sie die ersten Tritte gespürt hat', und so. Und das kann ich dann ein bisschen vergleichen und das ist total schön." So weiß die Ex-GNTM-Teilnehmerin auch, dass sie "tatsächlich ein bisschen weiter" ist, als ihre Mama es damals mit ihr war - und dennoch: "Das ist natürlich nichts im Vergleich zu dem was man hätte, wenn Mama jetzt irgendwie da wäre", sagt Erdmann.

Fiona beschäftigt die Frage ihres ungeborenen Kindes: "Wo ist Oma?"

Dabei denkt sie auch schon sehr weit in die Zukunft und beschäftigt sich mit der traurigen Frage, wie sie irgendwann einmal mit ihrem Kind über ihre Mutter sprechen wird: "Auch wenn das Kind auch irgendwann mal sprechen kann und fragt 'Wo ist Oma?', oder 'Wo ist denn deine Mama?' - ich glaube das wird schon echt hart für mich. Ich bin da auch echt traurig drüber. Ich glaube sie hätte sich sehr gefreut jetzt zu sehen, dass ich Mama werde."