"Finanztest": Immobilienkredite bleiben günstig

Die Zinsen für Immobilienkredite bleiben niedrig - ein Vergleich lohnt sich, rät "Finanztest". Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Die Zinsen für Immobilienkredite bleiben niedrig - ein Vergleich lohnt sich, rät "Finanztest". Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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20. September 2021 - 10:18 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Immobilienkredite sind wieder günstiger geworden: Viele Banken haben ihre Zinssätze im Juli gesenkt, berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 9/2021). Im Durchschnitt gab es einen Nachlass von einem zehntel Prozentpunkt.

Kredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren gibt es der Auswertung zufolge bei den günstigsten Anbietern schon ab einem Effektivzins von 0,5 Prozent. Bei einer Zinsbindung von 20 Jahren verlangen die günstigsten Anbieter um 1 Prozent Zinsen. Teure Banken verlangen hingegen oft doppelt so viel. Ein Vergleich der Konditionen kann sich also lohnen.

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Denn über die Laufzeit können die Unterschiede eine große Wirkung entfalten, rechnen die Experten der Stiftung Warentest vor: Eine 90-Prozent-Finanzierung mit einem Kredit über 270.000 Euro kostet bei einer Zinsbindung von 20 Jahren im besten Fall rund 37.750 Euro Zinsen. Bei dem teuersten Anbieter sind es 69.700 Euro.

KfW-Kredite sind ebenfalls günstiger

Günstiger sind laut "Finanztest" auch viele Kredite der staatlichen Förderbank KfW. Für den Bau, Kauf oder die Sanierung eines Effizienzhauses vergibt die KfW seit dem 1. Juli teilweise höhere Darlehen und Tilgungszuschüsse.

Besonders stark sind die Zinssätze im Programm "Altersgerecht umbauen" gesunken. Ein Kredit mit 5 Jahren Zinsbindung kostet jetzt 0,04 Prozent Zinsen. Bei einer Zinsbindung von 10 Jahren werden je nach Tilgungsvariante 0,13 Prozent bis 0,449 Prozent fällig.

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Quelle: DPA