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Finanzinvestoren wollen auch restliche Stada-Aktien kaufen

Stada Arzneimittel
Das Firmenlogo von Stada auf einem der Gebäude am Firmensitz des Arzneimittelherstellers. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv © deutsche presse agentur

Die Tage das Pharmakonzerns Stada an der Börse sind gezählt. Die mit rund 65 Prozent dominierenden Finanzinvestoren Bain und Cinven machen den übrigen Aktionären wie angekündigt ein öffentliches Angebot zum Erwerb ihrer Anteile. Je Stada-Aktie wird eine Zahlung von 81,73 Euro offeriert, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die Frist zur Annahme des Angebots läuft nach Angaben der beiden Investoren bis zum 8. November 2018 um Mitternacht (MESZ).

Bain und Cinven hatten im vergangenen Sommer für 5,3 Milliarden Euro die Stada-Mehrheit übernommen. Die restlichen Anteile des Herstellers sind zum größten Teil im Besitz institutioneller Investoren, etwa drei Prozent sind in Händen von Privatanlegern.

Bain und Cinven hatten angekündigt, im Anschluss an das Angebot an die restlichen Aktionäre an den Börsen Frankfurt und Düsseldorf den Widerruf der Zulassung "zum frühsten möglichen Zeitpunkt" zu beantragen. Im Juni hatten die neuen Hausherren den Pharmakonzern schon aus dem MDax entfernen lassen. Stada ist seit Ende Oktober 1997 an der Börse gelistet.


Quelle: DPA

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