So schlimm ist ihre Krankheit

Fibromyalgie: „X-Men“-Star Olivia Munn leidet unter chronischen Schmerzen

Olivia Munn leidet unter einer chronischen Krankheit
Olivia Munn leidet unter einer chronischen Krankheit
© REUTERS, MIKE BLAKE, sf

03. März 2021 - 16:17 Uhr

So lebt es sich mit Fibromyalgie

"X-Men"-Darstellerin Olivia Munn (40) leidet unter Fibromyalgie. Eine chronische Schmerzerkrankung, die tiefliegende Muskelschmerzen und dazu noch Erschöpfungssymptome sowie Konzentrations- und Schlafprobleme verursacht. Das Schlimmste daran: Sie kann nicht mal eben ein Schmerzmittel von der Apotheke holen, denn die gängigen Arzneimittel wirken oft nicht gegen die Schmerzen. Jetzt gewährt der Hollywoodstar einen Einblick in ihr Leben mit der Krankheit.

Die Krankheit wird nicht immer diagnostiziert

Vor zwei Jahren bekam Olivia die Diagnose Fibromyalgie, wie sie während eines Interviews mit dem "People"-Magazin verrät: "Mir ging es so schlecht!" Davor war sie viele Jahre lang von den Symptomen geplagt und wusste nicht, woher sie kommen. Aufgrund der breiten Symptompalette, die manchmal auch auf andere Krankheiten schließen lässt, ist es nämlich nicht leicht, die Diagnose zu stellen. Ein fünfköpfiges Ärzte-Team konnte letztendlich feststellen, dass es sich bei Olivia Munn um die chronische Schmerzerkrankung handelt, die unheilbar ist. Zum Glück lassen sich aber die vielfältigen Symptome behandeln.

Kein Stress und eine strikte Diät

Damit nicht ständig Medikamente eingenommen werden müssen, sollten Fibromyalgie-Patienten ihren Lebensstil anpassen. Auch Olivia Munn musste ihre Ernährung umstellen und regelmäßig meditieren, damit sie Stress vorbeugt, der Symptome zum Vorschein bringen kann.

Verzicht gehört mittlerweile zum Alltag der 40-Jährigen dazu: "Ich musste meine Wellness-Routine komplett umstellen und genau darauf achten, was ich zu mir nehme. Ich musste anfangen glutenfrei und zuckefrei zu essen und musste auf Milchprodukte verzichten. Ich musste vieles aus meinem Speiseplan streichen, was ich täglich zu mir genommen und geliebt habe."

Das Leben mit der Krankheit ist nicht leicht, aber alle Mühen und der Verzicht zahlen sich aus: Olivia geht es seit der Umstellung wesentlich besser.

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