9. Juli 2019 - 17:20 Uhr

Bei einem Brand in einem von Flüchtlingen bewohnten Mehrfamilienhaus in Lübeck ist am Dienstag ein Hausbewohner leicht verletzt worden. Der Mann hatte mit einem Feuerlöscher die Flammen im Treppenhaus erstickt und sich dabei eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen, berichtete die Polizei am Dienstag. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, das er aber nach einer Untersuchung wieder verlassen konnte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Fallschutznetz im Treppenhaus in Brand geraten. Die 34 Bewohner des Hauses konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Sie konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem die Feuerwehr diese belüftet hatte. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Verdachts der Brandstiftung. Hinweise gebe es aber bislang noch nicht, sagte ein Sprecher. Zuvor hatten lokale Medien darüber berichtet.

Quelle: DPA