Was erwartet Urlauber?

Erster Fernreiseflug bringt Urlauber nach Kuba - ins Nicht-Risikogebiet!

09. November 2020 - 10:35 Uhr

Fernreisen grundsätzlich wieder möglich

Einfach weit weg fliegen und dem Alltag entfliehen: Wer träumt angesichts des tristen November-Wetters und des Teil-Lockdowns nicht davon? Doch leider sind aktuell ja sogar innerdeutsche Reisen verboten. Also aus der Traum? Nein, denn Fernreisen sind wieder möglich! Und so hat nun acht Monate nach der globalen Reise-Warnung der Bundesregierung der erste Flieger von deutschem Boden gen Kuba abgehoben. Wir haben die Urlauber begleitet: Mit welchen Gefühlen sie kämpfen, worauf sie sich freuen und mit welchen Vorkehrungen Touristen in Kuba rechnen müssen, sehen Sie im Video.

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Das müssen Urlauber beachten

Mit dem 1. Oktober endete die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums. Das heißt allerdings nicht, dass jetzt wieder alle Reisen uneingeschränkt möglich sind. Vielmehr ist an die Stelle der pauschalen globalen Reisewarnung des Auswärtigen Amts jetzt eine dreigliedrige Einstufung getreten, vergleichbar mit einem Ampelsystem:

"Rot": Für einige Länder gilt weiterhin eine Reisewarnung und zwar dann, wenn diese von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind. Das passiert, wenn sich die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner auf mehr als 50 erhöht.

"Gelb" Hierzu zählen Länder, bei denen das Auswärtige Amt von touristischen Reisen dringend abrät. Gründe dafür können unter anderem sein, dass eine Einreise dort nur eingeschränkt möglich ist oder dass sich Urlauber bei Einreise in eine Quarantäne begeben müssen.

"Grün": Für Länder mit niedrigen Fallzahlen und uneingeschränkten Reisemöglichkeiten wird die Reisewarnung aufgehoben. Trotzdem rät das Auswärtige Amt auch dort zu besonderer Vorsicht.

Beachten Sie mögliche Einschränkungen einzelner Länder

Urlauber müssen jedoch beachten, dass das neue Ampelsystem keinen Einfluss darauf hat, wie die jeweiligen Länder ihrerseits die Einreise in ihr Land regulieren. Daher sollten Sie sich im Vorfeld der Reisebuchung auf der jeweiligen Landesseite über mögliche Vorgaben informieren, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.