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Vino-No-Gos

Diese 3 Fehler beim Weintrinken macht fast jeder!

Fast jedem passieren genau diese 3 Fehler beim Weintrinken.
Fast jedem passieren genau diese 3 Fehler beim Weintrinken.
© Cookie Studio 2017 (Cookie Studio 2017 (Photographer) - [None], Seva Levitsky

17. April 2021 - 12:02 Uhr

Bloß nicht: Das sind die größten Fehler beim Weinkonsum

Der Durchschnitts-Deutsche konsumiert pro Jahr stolze 20,7 Liter Wein. Damit zählt das Genussmittel nach Bier (95 Liter pro Kopf in 2020) zu den beliebtesten alkoholischen Getränken hierzulande. Keine Angst, niemand verlangt eine Sommelier-Ausbildung, um entspannt und genussvoll ein Glas Wein zu genießen. Aber wer diese Kleinigkeiten beim Weintrinken ändert, wird Wein künftig ganz anders schmecken.

Fehler 1: Die Lagerung des Weins

Zu warm, zu kalt, zu hell, zu lang – es gibt gleich eine Reihe von Fallen, die bei der Lagerung von Wein lauern. Achten Sie zunächst auf den richtigen Ort der Lagerung, Weinflaschen benötigen möglichst wenig bis gar keine Sonneneinstrahlung. Daher bietet sich der kühle Keller oder die Speisekammer an.

Die Temperatur sollte 20 Grad nicht überschreiten und 10 Grad nicht unterschreiten.

Flaschenweine mit Korken sollten liegend und Weine mit Schraubverschluss stehend gelagert werden. Grundsätzlich gilt die Regel: Je mehr Säure und Alkoholgehalt er hat, desto länger ist ein Wein haltbar. Ein Rotwein hält meist drei bis sechs Jahre, ein Weißwein eher nur zwei bis vier Jahre.

Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will und seine edlen Tropfen vor Wärme und UV-Strahlen schützen möchte, legt sich einen Weinkühlschrank mit zwei Temperaturzonen zu.

Fehler 2: Die Trinktemperatur

Unter den häufigsten Fehler beim Weingenuss ist eindeutig eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur des Weins. Die richtige Temperatur ist entscheidend über Genuss oder Enttäuschung beim Weintrinken. Machen Sie sich schon beim Kauf und späterer Lagerung Gedanken darüber, bei welcher Temperatur der jeweilige Wein sein volles und bestes Geschmacksaroma entfaltet. In den meisten Fällen bieten das Etikett oder entsprechende Informationen auf der Internetseite des Weinguts Aufschluss darüber. Folgende Empfehlungen lassen sich grob festhalten:

  • Schaumweine (Sekt, Prosecco, Champagner): 6 Grad
  • Leichte Weißweine (Riesling, Sauvignon Blanc): 9 Grad
  • Mittlere Weißweine (Grau- und Weißburgunder, Rosé): 11 Grad
  • Leichte Rotweine (Spätburgunder): 13 Grad
  • Schwere Weißweine (Chardonnay): 13 Grad
  • Mittlere Rotweine (Chianti): 15 Grad
  • Schwere Rotweine (Bordeaux): 17 Grad

Tipp: Um die Temperatur vor dem Servieren auf die Gradzahl genau festzustellen, eignen sich Weinthermometer. Das WMF-Clever&More-Clip-Weinthermometer wird von außen an die Flasche geklippt und misst Temperaturen zwischen 2 und 22 Grad Celsius.

Fehler 3: Die Gläser

Sie haben den Wein richtig gelagert, er hat die richtige Temperatur – was kann jetzt noch schiefgehen? Richtig, zur Entfaltung der Aromen benötigen die verschiedenen Abfüllungen ganz unterschiedliche Gläser. Ein Rotwein beispielsweise muss "atmen" und Sauerstoff ausgesetzt werden, damit sich das Bukett voll entfalten kann. Dafür werden aromatische Weine oft dekantiert und in großen, bauchigen Gläsern serviert, die sich perfekt zum Schwenken eignen, wodurch der Wein zusätzlich belüftet wird.

Nach oben hin verlaufen die Gläser fast immer eng zu (Kaminform), um den Duft zur Nase zu leiten. Bei Weißwein und Rosé verhält es sich ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Gläser insgesamt eine Nummer kleiner und schmaler ausfallen und weniger Volumen bieten. Wichtig: Fassen Sie die Gläser immer am Stiel und nicht am Kelch an, sonst nimmt der Wein zu schnell Körpertemperatur an.

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Fehler beim Weintrinken

Die Regelungen bei Temperatur, Lagerung und Konsum sind so einfach – und trotzdem haben sie einen enormen Einfluss auf den Geschmack des Weins. Wer die Fehler vermeidet, merkt den Effekt sofort.

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