2018 M09 13 - 12:08 Uhr

Fette Cornflakes-Lieferung nach Frankfurt

Cornflakes zum Frühstück sind ein guter Start in den Tag, so verspricht es die Werbung. Beim Deutschen Fußball-Bund scheint das aber irgendwie nicht zu funktionieren. Fans des 1. FC Kaiserslautern haben dem DFB massenhaft Cornflakes-Packungen vor die Tür in der Frankfurter Zentrale gestellt - aus Protest.

DFB witzelt über Twitter und keiner lacht

Die Anhänger des Drittligisten setzten damit Zeichen gegen eine mögliche Strafe ihres Profis Jan Löhmannsröben. Der hatte nach dem 1:1 im Spiel beim FSV Zwickau in einem Interview gewütet: "Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht, Digga, dann soll der Cornflakes zählen gehen."

Der DFB reagierte via Twitter: "Wir sind dann mal #Cornflakeszaehlen. Die original verpackten Cornflakes wird der #DFB komplett an die #Tafel Deutschland spenden."

Tweet verfehlt das Ziel

​Offensichtlich blieb den meisten die humoreske Note des Tweets aber verborgen. Beim Verband gingen auch am Donnerstag weitere Cornflakes-Pakete ein, da sich auch andere Vereine mit dem FCK solidarisiert haben.

Löhmannsröben der Auslöser für den Cornflakes-Battle

Gegen Löhmannsröben ermittelt der Kontrollausschuss des Verbandes. Grund für seine Kritik war ein Elfmeter für die Sachsen in der Nachspielzeit, vor dem Löhmannsröben den Ball zwar mit der Hand gespielt hatte, davor aber selbst mit dem Ellbogen getroffen wurde. "Ja, wenn das kein Foulspiel ist, ja leck mich am Arsch, Alter. Wie kann man das nicht sehen?", sagte der Lautern-Profi über Schiedsrichter Markus Wollenweber noch. "Irgendwann platzt mir die Krawatte, ehrlich!"

Der 27-Jährige hatte sich nach seinem Gefühlsausbruch via Vereinsmitteilung entschuldigt und gesagt: "Vielleicht war meine Wortwahl nicht optimal, aber ich wollte zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden beleidigen oder persönlich angreifen."