Showdown in Dortmund: Haaland vs. Horn

FC-Keeper Horn exklusiv: Hoffe, dass wir Haaland in den Griff bekommen

SC Freiburg v 1. FC Koeln - DFB-Pokal
© Bongarts/Getty Images, Bongarts

21. Januar 2020 - 11:02 Uhr

Wenn am 19. Spieltag Borussia Dortmund den 1. FC Köln empfängt, ist es das Duell des Vierten gegen den Dritten. Nach einer Serie mit vier Siegen sind die Geißböcke Dritter der Formtabelle (vergangene fünf Spiele) vor dem BVB. Dessen Formkurve zeigt nach dem ersten Einsatz von Neuzugang Erling Haaland (drei Tore beim 5:3 in Augsburg) allerdings auch stark nach oben. Wenn der norwegische Shooting-Star im ersten Heimspiel ähnlich auftrumpft, darf sich die Abwehr der Kölner auf einiges gefasst machen – allen voran Torwart Timo Horn.

FC-Defensive muss Haaland stoppen

"Ich hoffe, dass sich die tolle Geschichte von Haaland am Freitag nicht fortsetzt und wir ihn in den Griff bekommen", sagte der FC-Schlussmann bei 100 Prozent Bundesliga – Fußball bei NITRO. Trotz vier Siegen in Folge sieht Horn sein Team in Dortmund in der Außenseiterrolle: "Dortmund ist natürlich auch mehr als Haaland. Es wird eine riesige Aufgabe, die dort auf uns zukommt."

Gisdol mitverantwortlich für den Kölner Aufschwung

COLOGNE, GERMANY - JANUARY 18: Headcoach Marcus Gisdol of Cologne prior the Bundesliga match between 1. FC Koeln and VfL Wolfsburg at RheinEnergieStadion on January 18, 2020 in Cologne, Germany. (Photo by Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images)
Markus Gisdol und der 1. FC Köln Das scheint zu passen.
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Nachdem sich Köln in den vergangenen Wochen aus dem Tabellenkeller auf Rang 13 mit fünf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsrang vorgekämpft hat, würde eine Niederlage gegen den Vizemeister allerdings nicht so dramatisch ins Gewicht fallen. Köln befindet sich mit Trainer Markus Gisdol grundsätzlich auf einem guten Weg, glaubt Horn. "Es hat sich unter dem neuen Trainer einiges verändert", sagte der Keeper, "man merkt ihm an, dass er diese Situation schon einmal durchlebt hat. Obwohl die Situation sehr prekär war, strahlt er eine unheimliche Ruhe aus und auch eine gewisse Sicherheit, und das überträgt sich natürlich auf die Spieler."

Der 26-Jährige sieht mittlerweile beim FC "eine gute Mischung". Man habe zwei, drei junge Spieler aus der eigenen Jugend dazu gewonnen, "die ein bisschen frischen Wind reinbringen". Das zusammen mit den erfahrenen Spielern "harmoniert gut, und vor allem die Spielweise von unserem Trainer passt ganz gut zu uns aktuell". Wie weit die Entwicklung von Gisdols Mannschaft fortgeschritten ist, wird sich gegen die drittbeste Offensive zeigen. Allerdings hat Haaland auch noch nicht mehr als 34 Minuten in der Bundesliga gespielt.