Bestimmt hier etwa nicht mehr Niko Kovac?

Krawall-Hoeneß bringt Trainer in Not

22. Oktober 2019 - 11:13 Uhr

Uli Hoeneß hat mit dem FC Bayern München seine letzte Champions-League-Reise als Präsident angetreten. Und zum Abschied schaltete er noch einmal in den Pöbel-Modus. Hoeneß rechnete am Münchner Flughafen wieder einmal ab.  

Krise? Käse!

Die Kritik an Trainer Niko Kovac und das Krisengerede nach dem mauen 2:2 beim FC Augsburg? "Käse", maulte der Boss, der in gut drei Wochen aus dem Amt scheidet. Die Fragen nach Thomas Müller, der fast nur noch auf der Bank sitzt? "Man zwingt den Trainer, ihn aufzustellen. Das ist einfach eine Schweinerei."

Eine Bemerkung geriet fast zur Randnotiz. "Die Abwehrproblematik wird sich sowieso aus meiner Sicht demnächst erledigen, wenn der Martinez auf der Sechs spielt. Dann kriegen wir sowieso in Zukunft weniger Gegentore", meinte Hoeneß auf die Frage nach der schweren Verletzung von Niklas Süle. Wie bitte? Bestimmt hier nicht mehr der Coach, wer spielt?

Vier Kandidaten für Süle-Ersatz

Kovac sagte vor dem Spiel bei Olympiakos Piräus (Dienstag, ab 21 Uhr im RTL.de-Liveticker): "Er hat niemanden gefordert. Ich tausche mich mit Uli oft aus. Man muss nicht versuchen, das anders zu interpretieren."

Und wer spielt für Süle? Kovac hielt sich bedeckt. "Wir haben viel Qualität auf dieser Position", sagte er.  Als Ersatz gebe es neben Martinez noch Lucas Hernández, Benjamin Pavard und Jérôme Boateng.

Was Kovac über einen möglichen Einsatz von Thomas Müller sagt, sehen Sie im Video.