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Essen mit Ehefrau Lisa getrennt durch Glasscheibe

So hat Thomas Müller die Corona-Quarantäne verbracht

Thomas Müller
Thomas Müller
© imago images/FC Bayern München, Marco Donato via www.imago-images.de, www.imago-images.de

02. März 2021 - 13:50 Uhr

Müller gibt Einblick in Corona-Quarantäne

Nach seiner überstandenen Corona-Infektion ist Bayern-Star Thomas Müller zurück: Beim 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln feierte der 31-Jährige sein Comeback. In seinem monatlichen Newsletter hat der Fußballprofi jetzt verraten, wie schwierig die Zeit nach dem positiven Testergebnis war und wie er die Quarantäne verbracht hat.

Thomas Müller: Positiver Corona-Test war „ein Schock“

"Es ist ein schönes Gefühl, dass ich mich heute wieder fit bei euch melden kann", schreibt der Fußballer seinen Fans. Seine Covid-Erkrankung sei "glücklicherweise mild verlaufen" – jetzt wolle er den Blick nach vorne richten, aber auch einige Einblicke geben, wie er die vergangenen Wochen erlebt habe.

Müller war mitte Februar während der umstrittenen Katar-Reise des FC Bayern positiv getestet worden. "Ein Schock", wie er erzählt. "Das Pandemie-Thema ist bei uns ständig präsent, wir haben ein sehr strenges Hygienekonzept und werden fast täglich getestet. Daher war mein erster Gedanke: Vielleicht ist das ein falscher Alarm, mein Körper hat sich normal angefühlt."

Doch als ein zweiter Kontrolltest am nächsten Tag ebenfalls positiv ausfiel und sich ein "leichtes Krankheitsgefühl" breitmachte, war dem Profi klar: Er hatte Corona.

Essen mit Ehefrau Lisa - getrennt durch eine Glasscheibe

Lisa und Thomas Müller
Thomas Müller und seine Ehefrau Lisa waren kreativ: Um weiterhin gemeinsam Essen zu können, ging es in den Kellerflur und eine Glasscheibe musste her.
© Thomas Müller

Müller wurde vom Rest der Mannschaft abgeschirmt, unter strengsten Vorschriften zurück nach Deutschland geflogen – dort ging es direkt in häusliche Quarantäne. "Um meine Frau Lisa auf keinen Fall anstecken zu können, habe ich mich ins Gästezimmer im Keller einquartiert und hatte keinerlei Kontakt zu anderen Personen", erklärt der Fußballer.

Die leichten Symptome ähnelten einem grippalen Effekt, so Müller, sein Geschmackssinn sei nicht beeinträchtigt gewesen. "Nach ein paar Tagen fühlte ich mich wieder so gut, dass ich gesagt habe, 'ich bin gesund.' Somit ging es dann darum, mir in der Isolation einen Tagesrhythmus aufzubauen", erinnert sich der 31-Jährige. Mit funktionalem Krafttraining hielt sich der Fußballer in der Isolation fit.

"Das Schönste an meinen Tagen war das gemeinsame Essen mit meiner Frau Lisa, morgens, mittags und abends", so der Fußballprofi. Denn obwohl das Ehepaar auf alle Vorschriften achtete, hatten sie eine Idee, um gemeinsam zu essen: getrennt durch eine Glasscheibe. "Eine witzige Situation, im eigenen Kellerflur zu essen – aber funktioniert auch gut, wie ich festgestellt habe", beschreibt Müller.

Fußball Müllers Anker - auch in der Quarantäne

Ansonsten hat sich Müller die Zeit mit Fußball vertrieben: "Bundesliga und Champions League, da gab es einiges zu sehen", fasst er in seinem Newsletter zusammen.

Jetzt kann der Bayern-Star zum Glück wieder selbst auf dem Platz mitmischen – und ist vielleicht bald auch wieder ein Kandidat für Bundestrainer Joachim Löw.

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