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FC Bayern München stürmt unaufhaltsam Richtung Meisterschaft

1. Bundesliga - 30. Spieltag

Der FC Bayern stürmt unaufhaltsam Richtung Meisterschaft

 Fussball: 1. Bundesliga: Saison 19/20: 30. Spieltag: Bayer Leverkusen - FC Bayern München Muenchen Jubel , Torjubel , FCB David Alaba , FCB Kingsley Coman , Gestik , Geste , nach dem 1:0 Sport: Fussball: 1. Bundesliga: Saison 19/20: .06.06.2020 30.
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Ralf Ibing /firo Sportphoto/POOL, Ralf ibing

Mainz verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Meister FC Bayern hat am 30. Spieltag einen weiteren großen Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht. In Leverkusen drehten die Münchner das Spiel nach Rückstand zu ihren Gunsten (4:2). Vor dem Abendspiel Dortmund gegen Hertha BSC führt der FCB die Tabelle mit zehn Punkten vor dem BVB an. RB Leipzig tat sich gegen Paderborn schwerer als erwartet und ließ beim 1:1 gegen den designierten Absteiger unerwartet Federn. Im Keller punktete Mainz (2:0) in Frankfurt und Düsseldorf (2:2) gegen Hoffenheim.

Alle Ergebnisse und Tabelle des 30. Spieltages

Bayer Leverkusen - FC Bayern 2:4 (1:3)

LEVERKUSEN, GERMANY - JUNE 06: Goalkeeper Manuel Neuer of Muenchen weras a shirt with a message reading 'Red against racism 'blacklivesmatter' as he warms up for the Bundesliga match between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Muenchen at BayArena on J
"Rot gegen Rassismus #blacklivesmatter" - die Bayern liefen mit diesen Aufwärmshirts auf und setzten ein Zeichen gegen Rassismus.
ag, Getty Images, Bongarts

Tore: 1:0 Alario (9.), 1:1 Coman (27.), 1:2 Goretzka (42.), 1:3 Gnabry (45.), 1:4 Lewandowski (66.), 2:4 Wirtz (89.)

Am Ende bleibt’s beim Konjunktiv. Bayer Leverkusen hätte die Liga mit einem Sieg gegen den FC Bayern ein letztes Mal spannend machen können. Hätte. Stattdessen gab’s von den Bayern eine dicke Ansage in Richtung Konkurrenz: Wir werden Meister, sonst keiner. Die 1:0-Führung der Leverkusener durch Lukas Alario, der den angeschlagenen Super-Youngster Kai Havertz (muskuläre Probleme) ersetzte, war so etwas wie der Weckruf für den Bayern-Drachen. Kingsley Coman, Leon Goretzka und Serge Gnabry stellten vor der Pause auf 3:1. Über das 1:1 durch Coman muss sich die Werkself besonders ärgern. Moussa Diaby verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball gegen Goretzka, der blitzschnell umschaltete und Coman schickte.

Die Statistik der ersten Hälfte: 8:2 Torschüsse für die Münchner. Immerhin ein Leverkusener darf mit gutem Gefühl ins Bett gehen: Der 17-jährige Florian Wirtz schlenzte den Ball kurz vor Schluss sehenswert ins Bayern-Tor und ist damit der jüngste Torschütze der Bundesliga-Geschichte.

Fortuna Düsseldorf - TSG Hoffenheim 2:2 (1:1)

Tore: 1:0 Hennings (5.), 1:1 Dabbur (16.), 1:2 Zuber (61.), 2:2 Hennings (76./FE)

Was für eine Anfangsphase! Im Protokoll: Die Fortuna geht nach fünf Minuten durch Rouwen Hennings in Führung. Die Hoffenheimer Abwehr hatte ihn im Strafraum einfach mal allein gelassen. Dann: Vor einer Hoffenheimer Ecke trifft Benjamin Hübner Düsseldorf-Kapitän Kaan Ayhan im Gesicht. Rot. In Unterzahl gleichen die Hoffenheimer erst durch Munas Dabbur aus. Zwei Minuten später trifft wieder die Fortuna. Aber Schiri Sören Storks nimmt den Treffer nach Videobeweis zurück. Der Düsseldorfer Kenan Karaman soll den Hoffenheimer Stefan Posch vor dem Treffer (wieder Hennings) unfair bedrängt haben. Und die irre Fahrt ging weiter: In Hälfte zwei traf die TSG in Person von Steven Zuber erneut in Unterzahl. Und dann durfte Hennings doch noch treffen – und zwar per Elfmeter. Hoffenheim darf sich mächtig ärgern. Denn Havard Nordtveit hatte Erik Thommy im Strafraum ganz plump zu Fall gebracht.

Weiterbingen tut das Unentschieden so richtig niemanden. Fortuna bleibt auf dem Relegationsplatz, Hoffenheim kommt im Kampf um Platz sechs nicht aus dem Puschen.

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Eintracht Frankfurt - Mainz 05 0:2 (0:1)

06.06.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Fußball: Bundesliga, Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05, 30. Spieltag in der Commerzbank-Arena. Pierre Kunde Malong vom 1. FSV Mainz 05 kniet auf dem Rasen und feiert sein Tor zum 0:2. Foto: Alexander Hassenstein/getty/Pool/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Protest gegen Rassismus: Pierre Kunde kniete nach seinem Treffer symbolisch nieder.
pil, dpa, Alexander Hassenstein

Tore: 0:1 Niakhaté (43.), 0:2 Kunde (77.)

Wichtiger Dreier für den FSV Mainz 05 im Abstiegskampf. Über weite Strecken lieferten sich die Mainzer mit Eintracht Frankfurt ein Nachbarschaftsduell auf Augenhöhe. Kurz vor der Pause brachte Moussa Niakhaté das Team von Trainer Achim Beierlorzer in Führung. Ausgangspunkt war ein Eckball von Daniel Brosinski in den Fünfmeterraum, von wo aus Niakhaté den Ball zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff wuchtig in die Maschen köpfte.

In der 53. Minute klingelte es wieder im Kasten von SGE-Keeper Kevin Trapp. Jean-Philippe Mateta tauchte alleine vor dem 29-Jährigen auf und traf, doch die Fahne war oben. Mainz blieb im Abseitspech: In der 67. Minute setzte sich Robin Quaison im 1:1 zwar gegen Trapp durch, aber auch hier entschied der Kölner Keller auf Abseits. Zehn Minuten später dann die Entscheidung: Pierre Kunde setzte auf der linken Seite zu einem Sprint an und blieb eiskalt vor dem Tor. Eintracht zwar mit mehr Ballbesitz, aber Mainz mit den zwingenderen Chancen: Nach fünf sieglosen Spielen holt die Beierlorzer-Elf verdiente drei Punkte.

RB Leipzig - SC Paderborn 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Schick (27.), 1:1 Strohdiek (90.+2)

Im ersten Durchgang hatten die Karten, die Schiedsrichter Deniz Aytekin zog, fast größere Bedeutung als der sonstige Spielverlauf zwischen dem Champions-League-Aspiranten und dem Tabellenletzten. In der 22. Minute kassierte Klaus Gjasula seine 16. Gelbe Karte in dieser Saison. Damit stellte der Paderborner den Rekord des ehemaligen Duisburgers Tomasz Hajto (1998/99) ein. Kurz vor der Pause sah Dayot Upamecano wegen Wegschlagen des Balles die zweite Gelbe. Somit durfte der Franzose Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine. Ein Tor fiel auch noch: Mit seinem zehnten Saisontreffer erzielte Patrik Schick nach Vorarbeit von Timo Werner die Pausen-Führung für die überlegenen Leipziger.

In Unterzahl verwaltete Leipzig nach dem Wechsel die dünne Führung, zog sich weit zurück und verlegte sich aufs Kontern. Paderborn mühte sich, brachte aber wenig Zwingendes zustande – bis zur Nachspielzeit. Da ließ RB-Keeper Peter Gulacsi einen Ball abprallen, den Christian Strohdiek zum überraschenden Ausgleich nutzte.

Im Samstagabend-Spiel setzte sich Borussia Dortmund gehen Hertha BSC durch.