Medien: Top-Club droht sonst Konkurs

191 Millionen Euro: FC Barcelona muss Gehälter kürzen

Sport Bilder des Tages Fußball, FC Barcelona - Betis Sevilla FC Barcelona, Barca s striker Lionel Messi reacts during the Spanish LaLiga soccer match between FC Barcelona and Real Betis held at Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, 07 November 2020.
Finanzieller Ärger beim FC Barcelona
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Corona trifft Barca hart

Die Coronakrise geht auch an Top-Clubs nicht spurlos vorbei: Der FC Barcelona muss in der laufenden Saison Gehaltsanpassungen von 191 Millionen Euro vornehmen. Der spanische Fußballverein teilte mit, dass durch die weltweite Pandemie rund 300 Millionen Euro an Einnahmen fehlen.

Barca steckt in „schwerwiegenden finanziellen Problemen“

Der Club, bei dem der deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen spielt, steckt in „schwerwiegenden finanziellen Problemen“, so die Mitteilung. Laut spanischen Medien könne Barca schon im Januar der Konkurs drohen, wenn die Spieler um Superstar Lionel Messi nicht auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten.

Auf Gehaltssenkungen konnten sich Spieler und Club bislang aber nicht einigen. Die Parteien haben „nach mehreren Tagen intensiver Treffen die Konsultationsphase beendet, ohne eine Einigung zu erzielen“, hieß es in einer Stellungnahme des Vereins.

Der Verein und die Vertreter des Profifußballs sowie der Angestellten wollen bis zum 23. November aber eine Einigung finden. Ohne den Gehaltsverzicht droht Barca die Pleite. Deshalb müssten die Profikicker „einen Beitrag leisten, der über dem Erwarteten liegt“, so der Club.