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Was gerade modisch angesagt ist

Fashion-Update: Fresh in den Frühling - mit Cap, Cropped und Zitrone

Fast jeder Mode-interessierte Mensch rundet seine Looks gerade mit einem Cap ab.
Fast jeder Mode-interessierte Mensch rundet seine Looks gerade mit einem Cap ab.
© RTL/Asos

01. April 2021 - 15:21 Uhr

Lady Dianas Style inspiriert

Das Interview von Prinz Harry und seiner Meghan war in diesem Monat in aller Munde. Nicht nur wegen der pikanten Aussagen – auch Meghans Look wurde interpretiert. Und über allem schwebte ganz deutlich auch der Geist von Harrys unvergessener Mutter – Lady Diana. Sie wurde ganz bewusst von Harry und Meghan mit einbezogen, thematisiert und fand sich auch im Styling wieder. So soll das Tennisarmband, das Meghan trug, aus Dianas Erbe stammen. Aber nicht nur im großen "Enthüllungs-Interview" fand sich der Bezug zu Diana wieder – überhaupt erlebt der Style der einst meist fotografierten Frau der Welt eine regelrechte Renaissance. Denn vieles, was sie trug, ist gerade wieder sehr angesagt – zum Beispiel auch ein bestimmtes Kleid… Welches und warum wir dazu in diesem Frühling ausgerechnet coolen Basecaps kombinieren, verrate ich in meinem Fashion-Update zu den aktuellsten Trends.

Von RTL-Mode-Expertin Tanja Comba

Trend 1: Slipdress

Spätestens als Lady Diana 1996 zu ihrer ersten und einzigen Met Gala ein wunderschönes Nachtblaues Slipdress (übrigens John Gallianos erstes Abendkleid für Dior) ausführte, wurden die minimalistischen, an Negliges erinnernde Kleider auch außerhalb des heimischen Schlafzimmers tragbar. Ja, zuvor hatte Supermodel Kate Moss das Kleid auch diverse Male ausgeführt, aber bei ihr sorgte das noch für Skandale.

Bei Diana war das also anders. Sie war und ist wohl trotz ihres Todes bis heute - zumindest für alle, die zu ihren Lebzeiten schon geboren waren - eine der größten (Stil-)Ikonen unserer Zeit und man könnte unterstellen – DIE konnte doch alles tragen, aber gilt das auch für mich? Die Antwort: Ja! Diese Kleider können wir Frauen doch fast alle tragen. Denn die gerade oder in A Linie geschnittenen Kleider, meistens aus Satin oder Seide sind doch Weiblichkeit pur.

Hier ein ganz aktuelles, dunkelblaues Modell von Asos

Der edel glänzende Stoff des Slipdresses im Lingerielook lässt jede Frau elegant und edel wirken. Kaum ein Kleid ist so sexy wie das Slipdress. Und das obwohl es nicht besonders enganliegend sitzt. Denn, das ist wichtig – das Kleid muss unbedingt locker genug fallen, so dass dem fließendem Schnitt keinen Abbruch getan wird.

Anderes Beispiel gefällig?

Im Frühjahr kombinieren wir die Lingeriekleidchen (je nach Temperaturschwankungen) mit einem dünnen Shirt, Longsleeve oder Rollkragen darunter, einer kuscheligen Strickjacke, oder einem Blazer darüber. Dazu Strumpfhosen und Boots oder Sneaker – und wenn's warm wird Sandalen, um das Hingucker-Outfit abzurunden.

Die Länge ist meistens überknielang. Es gibt auch kurze, mini Varianten. Die sind natürlich besonders sexy und für Partynächte geeignet, wenn wir mal wieder welche hätten. Aber richtig kombiniert sind auch sie alltagstauglich. Slipdresses sind also unendlich vielseitiger, als wir im ersten Moment vielleicht denken.

Trend 2: Caps

Ich liebe Kopfbedeckungen. Mützen, Bandanas (mehr dazu im Fashion-Update Januar), gelegentlich auch Krönchen und eben Caps. Baseball Caps, Amerikas nationale Kopfbedeckung seit einer langen Zeit, sind gerade wieder sowas von angesagt, dass fast jeder Mode-interessierte Mensch seine Looks mit einem Cap abrundet. Nun wurden Caps ja irgendwie immer getragen – von Sportlern sowieso; von Menschen, die Sport treiben; Stars, die unerkannt bleiben wollen oder von Menschen, die für etwas werben wollen oder Menschen, die Caps schlichtweg mögen oder praktisch finden. Immerhin schützen sie auch vor der Sonne.

Möglicherweise kommt der derzeitige Hype ums coole Cap durch unser Lockdown-Haarchaos. "Bye bye Bad Hair Days, hello coole Socke…"

Der Klassiker für den Kopf ist jedenfalls derzeit wieder so sehr im Trend, dass große Modelabels tolle Versionen launchen. Vor Begeisterung ausgerastet bin ich ja fast, als ich die Celine Cap entdeckte: Dunkelblau und vorne drauf ein großes weißes "C"

Im wahrsten Sinne schreit diese Cap des Luxuslabels doch meinen Namen! C wie Comba! Aber, was soll ich sagen. Schlägt mit 310 Euro auch echt ins Portemonnaie ein wie eine Bombe (Mist). Auf meinem Kopf findet Ihr stattdessen jetzt diese – auch sehr coole Variante von Zara. Die Mütze gibt es mit sämtlichen Buchstaben des Alphabets und ebenfalls in Dunkelblau. Aber auch bei Amazon findet Ihr klassische Baseball Caps mit Initialien (für deutlich weniger als 310 Euro).

Echte Klassiker sind natürlich die Caps von Baseball-Teams wie den New York Yankees. Kombinieren kann man die Caps eigentlich zu jedem Outfit. Natürlich sollten sie farblich zum Look passen, ansonsten sind aber keine Grenzen gesetzt. Kappen passen zu allem: Coole Jeanslooks, elegante Hosenanzüge, Röcke und Kleider – kein Problem. Genau, auch zu Looks mit Slip Dresses. Besonders schön sehen Caps auch in monochromen Ton-in-Ton-Looks aus.

So bietet auch das deutsche Luxus Label Dorothee Schumacher zur aktuellen Kollektion farblich passende Basecaps* 🛒 an.

Das Tolle an diesem Accessoire ist aber eigentlich: es braucht gar keine teure Marke. Dieses Accessoire ist so etabliert, beliebt und selbst cool genug, dass es über jede Luxusmarke der Welt erhaben ist. Auch die Caps für kleines Geld verleihen unseren Looks den Coolnessfaktor.

Trend 3: Cropped

In diesem Frühling zeigen wir Haut! Und zwar in verkürzt geschnittenen Cropped-Oberteilen. In diesem Fall sind keine einfachen Cropped-Shirts gemeint, sondern wir tragen jetzt Cropped-Blusen und -Blazer.

Die verkürzten Blusen und Blazer sehen auch super sexy aus, aber angezogener und eleganter als die schlichten, kurz geschnittenen Shirts. Und sie geben uns mehr Möglichkeiten zur Kombination.

An diesem Model aus der Kollektion von Model Lena Gercke* 🛒 sieht man, wie edel die verkürzten Blusen aussehen, wenn sie oben hochgeschlossen sind. Denn so haben wir einen schönen Kontrast innerhalb des Kleidungsstücks und sind oben rum noch angezogen genug.

Am schönsten kombinieren wir die kleinen Teilchen mit Hosen oder Röcken, die ein bisschen höher geschnitten sind. Wie gut, dass es momentan super schöne Hosen gibt, die weiter und vom Bund her hoch geschnitten sind. So endet die Hose in der Taille und der Streifen Haut, den wir preisgeben, ist schön schmal.

Denn es ist doch so: Die meisten von uns verfügen zwar über schöne Figuren, jedoch nicht über die Supermodel-Figur einer Gigi Hadid. Ist ja logisch - welcher normale Mensch hat schon zwei Stunden täglich oder mehr Zeit fürs Training? Und so würden bei einem auf Hüfte geschnittenen Kleidungsstück zum verkürzten Oberteil kleine Speckröllchen aus dem Cropped-Top lugen und der Welt "Hallo!" zurufen. Das will doch niemand…

Natürlich gibt es auch super süße kurze Blüschen, die zusätzlich einen V-Ausschnitt haben: Hallo, Sommerfeeling pur. Das italienische Luxuslabel Versace schickte seine Models zur Frühjahr/Sommer-2021-Schau in dieser mega sexy Variante auf den Laufsteg. Es muss für diesen Look aber kein Designerteil sein. Hier beispielsweise eine Version im sehr angesagten gelb* 🛒

Bei den momentan so angesagten süßen, kurz geschnittenen Jacken und Blazern tragen wir problemlos längere Tops darunter und müssen gar keine Haut freilegen, wenn das nicht so unser Ding ist. So kreieren wir raffinierte Lagenlooks, denn die kastigen, kurzen Jacken sind um den Bund herum locker und weit geschnitten und wirken besonders lässig.

Die Kombinations-Möglichkeiten sind vielfältig. Besonders schön sehen die Blazer, genau wie die Blusen, aber auch zu Jeans aus.

Und damit wünsche ich Euch viel Spaß und Mut zum Experimentieren mit neu zusammengestellten Looks und Kombinationen. Bis zum nächsten Mal!

Eure Tanja

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