Familiendrama in Mainz: Vater wirft Kind aus dem 21.Stock und springt selbst in den Tod

Die Polizei ermittelt die Hintergründe des Dramas. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt die Hintergründe des Dramas. (Symbolbild)
© dpa, Patrick Seeger, pse lre bwe jol fie soe

28. Juli 2018 - 13:00 Uhr

Erweiterter Suizid?

Unvorstellbares Familiendrama in Mainz: Ein Mann hat sein vier Jahre altes Kind aus dem 21.Stock eines Hochhauses geworfen und ist anschließend selbst in den Tod gesprungen. Die Mainzer Polizei prüft, ob es sich um einen so genannten erweiterten Suizid handelt.

Mutter zur Tatzeit nicht zu Hause

Frühestens Anfang der Woche sei mit neuen Erkenntnissen zu rechnen, erklärte ein Polizeisprecher. Der Mann hatte nach Angaben der Polizei am Freitag sein vierjähriges Kind in die Tiefe geworfen und war danach selbst gesprungen. Die Mutter war zur Tatzeit nicht in der Wohnung. Der Vater hatte nicht mit in der Wohnung gelebt. 

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über Ihre Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Hier (Link zu frnd.de) finden Sie eine Übersicht über Hilfsangebote.

Wenn Sie schnell Hilfe brauchen, dann finden Sie unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Quelle: DPA/RTL.de