Warum Hund Thomas im Tierheim landete

Familie muss sich zwischen TV und Terrier entscheiden - und nimmt die Glotze!

Der 6-jährige West Highland Terrier "Thomas" weiß genau was er will, und was nicht.
Der 6-jährige West Highland Terrier "Thomas" weiß genau was er will, und was nicht.
The Dogs Trust

Wenn der Fernseher lief, gab es Ärger mit dem Hund

Eine Familie aus der britischen Grafschaft Leicestershire muss sich zwischen Hund und Fernseher entscheiden. Beides geht nicht, weil der 6-jährige West Highland Terrier ein absoluter Fernsehhasser ist: Wenn die Glotze läuft, macht der Hund Krawall. Letztendlich fällt die Entscheidung gegen den Hund. Der kleine Thomas muss ins Tierheim. Das berichtet „LeicestershireLive“.

Thomas weiß, was ihm gefällt, und was nicht

Das Tierheim in Loughborough kümmert sich nun um den verstoßenen Hund. Offenbar ist er dort in guten Händen, denn die Leiterin des Hundeasyls Celine Di Crocco findet warme Worte: „Thomas ist ein süßer Junge, der definitiv weiß, was ihm gefällt und was ihm nicht gefällt.“ Fernseher gefallen im eindeutig nicht, dafür dreht er beim Spielen mit weichem Hundespielzeug richtig auf.

Thomas soll sich an Fernseher gewöhnen

Während für Thomas ein neues Zuhause gesucht wird, lernt er wie man artig fernsieht. Celine Di Crocco erklärt, „Wir haben ein Trainingsprogramm für ihn, um ihn weniger empfindlich für Fernseher zu machen und er macht sich gut.“

Für das Fernseh-Training werden für Thomas Leckerein versteckt. Während Thomas danach sucht, laufen im Hintergrund technische Geräte. Auf diese Weise soll der Terrier sich an die „Reizüberflutung“ gewöhnen. Zunächst wurde mit einem Telefon geübt, inzwischen arbeitet das Team bereits mit einem Tablet. Ein Fernseher kommt dann ganz zum Schluss.

Ländliches Zuhause gesucht

Das Personal vom Tierheim hofft, dass sie ein neues Zuhause für Thomas in der Nähe finden, damit das Fernseh-Training weitergehen kann. Celine Di Crocco erklärt: „Thomas ist wirklich ein liebenswerter Junge und würde zu einem ruhigen, ländlichen Zuhause passen, wo er sich ausruhen kann, vielleicht vor einem schönen Feuer, aber nicht vor einem lauten TV-Gerät.“