2018 M08 21 - 11:03 Uhr

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Eine Sparkasse in Göttingen ließ sich von einem 18-Jährigen übers Ohr hauen. Der Teenager verhökerte der Bank insgesamt 289 gefälschte Goldbarren. Wie er das geschafft hat, sehen Sie im Video.

Die peinliche Bank-Panne sorgt für viel Spott

300.000 Euro soll der junge Mann mit gefälschten Goldbarren ergaunert haben. Mit seiner Mutter als Komplizin verkaufte er das falsche Gold an eine Bank, die Sparkasse Göttingen. Dort wurde die Echtheit offenbar nicht überprüft - schlimmer noch: Das Geldhaus verkaufte das Gold sogar an die Norddeutsche Landesbank in Hannover weiter.

Der Schwindel flog erst auf, als die Nord-LB weitere Teile an die Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart verkaufte. Dort fanden die Angestellten heraus: das Gold ist gefälscht! Und zwar so schlecht, dass man nur leicht am Barren kratzen musste, um zu erkennen, das es nicht echt war.

Der Mutter und ihrem Sohn wird jetzt in Göttingen der Prozess gemacht. Vorher muss noch festgestellt werden, wie hoch der Schaden ist.