Fall von Untreue in mehr als 700 Fällen vor Gericht

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8. November 2019 - 16:40 Uhr

Weil sie fast 200.000 Euro veruntreut haben soll, muss sich die frühere Geschäftsführerin eines Jugendzentrums in Bayreuth vor Gericht verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, wirft sie der Frau vor, das Geld für private Anschaffungen verwendet zu haben. Dazu soll sie teilweise Ersatzbelege mit fiktiven Verwendungsnachweisen erstellt haben. Die Anklage hat insgesamt 755 Fälle aufgelistet. Die Frau soll mittlerweile für einen Teil der Summe Wiedergutmachung geleistet haben. Für die Hauptverhandlung vor dem Landgericht Bayreuth im Januar ist zunächst nur ein Tag anberaumt.

Quelle: DPA