Fall von Sklavenarbeit schockiert Südkoreas Präsidentin

14. Februar 2014 - 18:47 Uhr

Sklavenartige Arbeitsbedingungen in einem Salzgarten haben die südkoreanische Öffentlichkeit aufgeschreckt. Die Polizei ermittelt gegen den Betreiber einer Salzgewinnungsanlage auf einer Insel, der zwei behinderte Männer zur Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen gezwungen haben soll.

Präsidentin Park Geun Hye zeigte sich am Freitag schockiert von dem Fall. Sie könne nicht glauben, dass so etwas im 21. Jahrhundert noch passiere, sagte Park laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap bei einem Treffen mit Ministern. Sie habe Untersuchungen angeordnet, um herauszufinden, ob es auf anderen abgelegenen Inseln ähnliche Fälle gebe.