Konzern sagt Verschwörungstheoretikern den Kampf an

Facebook will sich von QAnon nicht mehr auf der Nase rumtanzen lassen

07. Oktober 2020 - 10:45 Uhr

Machen Facebook und Instagram ernst gegen QAnon?

Facebook sagt der Verschwörungstheorie-Bewegung QAnon den Kampf an. Künftig sollen alle Facebook-Seiten und -Gruppen sowie alle Instagram-Accounts gelöscht werden, die QAnon vertreten. Das teilte Facebook am Dienstag mit – und geht damit weiter als angekündigt. Der QAnon-Bewegung gehören auch zahlreiche Prominente an.

QAnon behauptet: Es gibt eine Verschwörung gegen US-Präsident Trump

 September 15, 2020, Washington, District of Columbia, USA: United States President DONALD J. TRUMP offers a thumbs up on the South Lawn of the White House in Washington before his departure to Philadelphia. Washington USA - ZUMAs152 20200915_zaa_s15
QAnon-Anhänger behaupten, es gebe eine Verschwörung gegen US-Präsident Trump.
© imago images/ZUMA Wire, Yuri Gripas via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die zentrale Behauptung der QAnon-Anhänger ist, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des US-Regierungsapparats gebe. Außerdem behaupten sie oft, prominente Politiker der Demokratischen Partei in den USA ließen sich mit Hormonen behandeln, die aus dem Blut von Kindern gewonnen würden. QAnon gewann in den vergangenen Monaten weiter an Bekanntheit in den USA. Bei den Parlamentswahlen, die zusammen mit der Präsidentenwahl am 3. November anstehen, sind auf Seiten der Republikaner mehrere Kandidaten im Rennen, die Sympathien für QAnon-Ideen gezeigt haben.