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David Schumacher verpasst Top 10

Albon bremst Simulator-König Leclerc aus

03. Mai 2020 - 22:49 Uhr

Heißes Duell in Interlagos

Im wahren Rennfahrerleben auf der Überholspur, virtuell ein Virtuose - und (fast) nicht zu schlagen: Charles Leclerc, König der Sim-Racer und Hoffnungsträger Tausender Tifosi, zeigt auch in der Formel-1-Zwangspause sein Ausnahmetalent. Beim Virtual Grand Prix in Brasilien musste sich der Ferrari-Pilot allerdings nach einem nervenaufreibenden Duell mit zig Überholmanövern Alex Albon im Red Bull geschlagen geben. Wegen einer 3-Sekunden-Strafe landete Leclerc hinter Williams-Mann George Russell letztlich sogar nur auf dem dritten Platz.

Debütant David Schumacher (Racing Point) zog sich achtbar aus der Affäre. Der Sohn von Ex-F1-Pilot Ralf Schumacher beendete das Rennen in Interlagos als Elfter.

Das gesamte Simulator-Spektakel gibt's oben in voller Länge im Re-Live.

„Ich muss wieder ins Rennauto"

"Wenn ich noch eine Einladung kriege, würde ich gerne nochmal mitmachen. Es hat großen Spaß gemacht", sagte David Schumacher nach der Samba-Simulation bei RTL.de.

Auf Dauer kann die virtuelle Welt das reale Racing allerdings nicht ersetzen. "Ich muss unbedingt wieder ins Rennauto. Ich kann es nicht erwarten. Mir ist extrem langweilig", sagte der 18-Jährige und präsentierte als 'Beweis' eine zitternde Hand: "Ich habe gehört, dass es in Österreich wieder losgeht. Das wäre natürlich toll - direkt vor der Haustür, da könnte ich gemütlich mit dem Auto hinfahren."

Die Formel 1 plant, ihre 71. Saison mit einem Doppel-Whopper in Österreich am 5. und 12. Juli zu starten. Im Rahmen der Königsklasse könnte dann auch die Nachwuchsserie Formel 3 loslegen.

Barcelona nächste Station

Die Grands Prix der virtuellen Serie finden immer an den Sonntagen statt, an denen nach ursprünglicher Planung auch real ein Rennsonntag gewesen wäre. Diesmal hätte eigentlich die Rückkehr der Motorsport-Königsklasse nach Zandvoort angestanden.

Der Kurs in den Niederlanden gehört aber nicht zu den Rennstrecken des Formel-1-Spiels von 2019, in dem die Piloten von daheim in ihren eigenen Rennsimulatoren antreten. Kommenden Sonntag gastiert die virtuelle Königsklasse in Barcelona - live bei RTL.de!

Dass die virtuellen Rennen die F1-Cracks durchaus fordern, macht eine Aussage von Brasilien-Sieger Albon deutlich: "Ich habe danach gezittert, so viel Adrenalin hatte ich im Körper. Ich habe mehr Schiss, den Simulator zu fahren als das echte Auto. Der Druck war unglaublich", sagte der Red-Bull-Pilot nach seiner Simulatorschlacht mit Leclerc.

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