EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone eine klare Absage erteilt. Wie das Wiener Magazin 'Profil' berichtete, nannte der österreichische Notenbankpräsident derartige Überlegungen Unsinn. Ein Austritt sei technisch und wirtschaftlich undenkbar. Ein solcher Schritt hätte zur Folge, dass es zu einem "Bankrun" käme - also dass die Bürger ihre Spareinlagen abzögen. Am Freitagabend hatten sich die Finanzminister einiger Euro-Staaten getroffen und dabei auch über das hoch verschuldete Griechenland gesprochen. Über einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone sei aber nicht diskutiert worden, betonte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker in Luxemburg. Vor dem Treffen hatte es in deutschen Medienberichten geheißen, Griechenland erwäge einen Austritt aus der Währungszone.