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Experten suchen nach Brandursache in Brennelementefabrik

Feuer in Brennelementefabrik in Lingen
Ein Polizeifahrzeug steht vor der Einfahrt zum Werk zur Aufarbeitung von Brennelemente. Foto: Nord-West-Media TV © deutsche presse agentur

Nach dem Ausbruch eines Feuers in der Brennelementefabrik Lingen hat die Suche nach der Brandursache begonnen. "Die Ermittlungen der Kollegen vor Ort laufen", sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Das Werk im Emsland liefert Brennelemente mit Uran unter anderem an Reaktoren in belgischen Atomkraftwerken. Weil es bereits in der Vergangenheit innerhalb weniger Wochen zwei meldepflichtige Ereignisse gab, fordern Bürgerinitiativen die Stilllegung des Betriebs. Dem Sprecher zufolge war der Brand am Donnerstag verhältnismäßig kleinflächig, zu keiner Zeit habe Gefahr für Bevölkerung und Umwelt bestanden. Das Feuer war demnach in einem an eine Fertigungshalle angegliederten Laborbereich ausgebrochen - vermutlich im Bereich einer Lüftungsanlage.


Quelle: DPA

Demnach brach das Feuer in einem Labor aus, das sich im "nicht-nuklearen Teil" der nuklearen Fertigung der Fabrik befinde. In dem Betrieb werden unter anderem Brennelemente für Atomkraftwerke gefertigt. Für weitere Ermittlungen werde der Brandort untersucht. Das Feuer hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr und weiterer Rettungsdienste ausgelöst.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz hatte noch kurz zuvor eine Stillegung des Betriebs gefordert. Innerhalb weniger Wochen habe es in der Atomfabrik zwei meldepflichtige Ereignisse gegeben, hieß es.


Quelle: DPA

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