Corona-Test fiel positiv aus

Ex-TV-Anwältin Helena Fürst: Darum muss sie wohl noch in der Psychiatrie bleiben

Aufgrund eines positiven Corona-Test-Ergebnisses muss Helena Fürst angeblich länger in der Psychiatrie bleiben.
Aufgrund eines positiven Corona-Test-Ergebnisses muss Helena Fürst angeblich länger in der Psychiatrie bleiben.
© picture alliance, Mike Schiller/Geisler-Fotopress

05. Juli 2021 - 9:31 Uhr

Wegen Corona-Test kommt Helena Fürst nicht aus der Psychiatrie

Seit vier Tagen befindet sich Helena Fürst in der geschlossenen Psychiatrie der Frankfurter Uniklinik. Gegen ihren Willen, wie die 47-jährige Ex-TV-Anwältin protestiert. Doch, eine Entlassung scheint aktuell nicht in Sicht. Fürst soll laut eigener Angabe nach der Einweisung positiv auf Corona getestet worden sein. Obwohl ein zweiter Test negativ ausgefallen sei, habe das Gesundheitsamt der ehemaligen Dschungelcamperin eine Quarantäne aufgebrummt, wie sie in "Bild" erzählt hat.

Helena will raus marschieren

Fürst will die Quarantäne-Anordnung allerdings nicht akzeptieren. "Ich werde hier raus marschieren, das werde ich durchsetzen!", wird die 47-Jährige in "BILD" zitiert. Auch die Zustände vor Ort werden von ihr moniert. "Mein Zimmer stinkt wie ein Klo, das 50 Jahre nicht geputzt wurde. Es riecht erbärmlich nach Urin, ich habe heute den ganzen Tag geputzt. Ich bin von oben bis unten schwarz und dreckig vom Putzen." Aber man ließe sie noch nicht mal duschen. Laut Fürst, werde sie zudem Tag und Nacht von einer Schwester, die vor ihrer Tür sitze, bewacht.

Im Video: RTL-Promi-Expertin über besorgniserregende Lage von Helena Fürst

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Streit um Stromkasten eskaliert

Auslöser der Misere soll ein Stromkasten und ein daraufhin eskalierter Nachbarschaftsstreit gewesen sein. Helena will beim Putzen im Keller eine Vielzahl von durchgeschnittener Kabeln entdeckt haben. Im Glauben, sie werde überwacht, stellte sie einen Nachbarn zur Rede. Dieser alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, soll Fürst äußerst verwirrt vor dem Stromkasten mit den gekappten Kabeln gestanden haben und sich dagegen gewehrt haben, sich von dort zu entfernen. Bei dem Einsatz soll sie sogar eine Polizisten angegriffen haben. Auf eine richterliche Anordnung ist die 47-Jährige schließlich in die Psychiatrie gebracht worden. (abl)