Brennt Vettel noch für seinen Sport?

Ex-Teamkollege Mark Webber: "Vettel muss ehrlich zu sich sein"

22. September 2019 - 13:45 Uhr

Webber stellt Vettel die Motivationsfrage

Er war einst in einer ähnlichen Situation wie Sebastian Vettel heute: Zwischen 2009 und 2013 musste Mark Webber bei Red Bull aus der zweiten Reihe verfolgen, wie der damals junge, unaufhaltsame Sebastian Vettel Weltmeistertitel um Weltmeistertitel einfuhr. Droht Vettel nun im Duell mit Charles Leclerc die gleiche Rollenverteilung wie einst Webber bei Red Bull? Mit RTL sprach der Australier über die Vettels Situation (oben im Video) - der 43-Jährige stellt Vettel dabei wesentliche Grundsatzfragen.

Plötzlich funktionieren die Ferrari-Updates

Vom internen Kampf zwischen Vettel und Leclerc mal abgesehen, scheinen die Siege des 21-Jährigen auf den Ferrari-affinen Highspeedstrecken in Spa und Monza eine Initialzündung bei den Roten ausgelöst zu haben.

In Singapur, einer Strecke die vom Layout her der Debakelstrecke in Ungarn ähnelt, hatte niemand Ferrari ganz vorne erwartet. Doch Updates am Unterboden, Front- und Heckflügel, mit denen Ferrari über Monate hinweg bestenfalls auf der Stelle trat, funktionieren plötzlich. "Wir haben einige neue Teile mitgebracht, die funktionieren. Das war sonst nicht immer so", sagte Leclerc mit einem Schmunzeln.

Leclerc vor dem Sieg-Hattrick

Ins Rennen geht Leclerc nun als Favorit, acht der vergangenen zehn Rennen auf dem engen Stadtkurs von Singapur gewann der Pole-Setter. Gut für Ferrari, noch besser für Leclerc – aber für Vettel wäre das bei aller teaminternen Euphorie der nächste Nackenschlag.

Die Ergebnisse des Qualifyings im Überblick

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