ZU viel des Guten

Ex-GZSZ-Star Eric Stehfest: Fitnessjunkie gesteht Testosteron-Abhängig

Eric Stehfest hat ein haariges Problem.
Eric Stehfest hat ein haariges Problem.
© GZSZ, RTL / Sebastian Geyer

08. Oktober 2020 - 10:40 Uhr

Gute Zeiten für die Muskeln, schlechte Zeiten für die Haare

Von 2014 bis 2019 war Eric Stehfest (31) als Chris Lehmann in der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zu sehen. Seit zwei Jahren hat er seine Leidenschaft für Fitnesssport entwickelt, nimmt allerdings auch Testosteron, um seine Muskeln richtig aufzupumpen. Leider leidet er dadurch an Haarausfall und ist sogar gegenüber seiner Frau Edith (25) aggressiver geworden.

„Wut und Hass trieben“ Eric Stehfest in die Testosteron-Abhängigkeit

"Ich war dumm und naiv", erklärt der Schauspieler, "Wut und Hass trieben mich, neben den Ambitionen der Filmrolle, in die Testosteron-Abhängigkeit." Wenn Männer Testosteron, also das männliche Sexualhormon, schlucken oder sich spritzen, wird der Muskelaufbau beschleunigt. Sportler machen das tatsächlich häufig und so eben auch Eric Stehfest. Nicht das erste Mal, dass er für Schlagzeilen sorgt: Vor kurzem verrieten er und seine Frau, dass sie ihren sexuellen Fantasien freien Lauf lassen.

Der Grund für seine Testosteron-Sucht: "Ich wollte für einen Film den ich selber gedreht habe 20 Kilo zulegen. Außerdem war ich früher immer der kleinste und dünnste Junge in der Schule gewesen. Ich wurde extrem gemobbt, sehr oft zusammengeschlagen. Frauen hielten mich immer für den netten besten Freund, statt den sexy Liebhaber. Ich steckte tief in der Opferrolle. Da wollte ich raus."

„Meine toxische Männlichkeit hätte mich fast meine Familie gekostet“

Auf Instagram zeigt sich der Ex-GZSZ-Star häufiger im Fitnessstudio, treibt viel Sport und stemmt haufenweise Gewichte. In seiner Biografie "Rebellen lieben laut" schreibt Stehfest: "Ich lag auf der Bank, mit einhundertsechzig Kilo über mir."

Durch diesen exzessiven Sport-Trieb und das Testestoren, veränderte sich der TV-Star. "Ich war nur noch gereizt, hatte keine Ruhe mehr in mir. Meine Frau hatte keine Chance mehr, an mich heranzukommen. Jedesmal wenn sie mich darauf hinwies, dass mich das Zeug verändert oder das ich wieder abhängig wäre, bin ich ausgerastet. "Meine toxische Männlichkeit hätte mich fast meine Familie gekostet", sagt er. Nicht nur das: "In der Zeit hatte ich extremen Haarverlust, der mich hart belastet hat."

Inzwischen ist damit aber wieder Schluss. "Meine gesamten Körperfunktionen sind verschoben. Jetzt muss ich alles neu lernen. Vor allem das Körperliche. Nähe zulassen. Sex. Ich bin jetzt das erste Mal in meinem Leben komplett nüchtern und es fühlt sich wundervoll an." Selbst seine Haare wachsen wieder, denn: "Ich habe vor kurzem eine Haartransplantation in Istanbul gemacht, um mich wieder wohl zu fühlen."

Wieder ein Beispiel dafür, dass alles in Maßen gesünder ist, als es zu übertreiben.

Im Video: Darum sehen sich Eric Stehfest und seine Frau als Kämpfer

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