Gewaltverbrechen im Leipziger Auwald

Ex-Freund verhaftet - Frau in Leipzig nach brutalem Überfall gestorben

Gewaltdelikt im Leipziger Auwald
Gewaltdelikt im Leipziger Auwald
© dpa, Sebastian Willnow, wil hjb

10. April 2020 - 16:33 Uhr

Festnahme am Tag nach der Tat

Alle Hoffnung war vergebens, das Opfer des brutalen Überfalles vom Leipziger Auenwald ist am Freitag seinen schweren Verletzungen erlegen. Der ehemalige Lebensgefährte der 37-Jährigen war am Donnerstag verhaftet worden. Gegen den 30 Jahre alten Mann lag ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung vor.

Frau hatte ihr Baby dabei

Der Mann soll seine früheren Lebensgefährtin (37) am Mittwoch (8.4.) im Bereich der "Neuen Linie" im Leipziger Auwald überfallen und ihr dabei schwerste Kopfverletzungen zugefügt haben. Dabei habe er "den Tod seines Opfers zumindest billigend in Kauf genommen haben."

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei werden jetzt wegen des dringenden Tatverdachts des vollendeten Mordes fortgeführt. 

Der Beschuldigte ist in Afghanistan geboren und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Weitere Auskünfte insbesondere zum mutmaßlichen Tatablauf und zu möglichen Hintergründen für die Tat wurden unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht gemacht.

Die Frau hatte auch ihr Baby bei sich - der Säugling blieb bei dem Angriff aber zum Glück unverletzt. Zeugen berichteten gegenüber RTL, dass das Opfer mit einer Bierflasche niedergeschlagen worden sein soll.

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