Sa | 24.11. | 12:15

Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button: Charles Leclerc ist reif für Ferrari

Formula One F1 - British Grand Prix - Silverstone Circuit, Silverstone, Britain - July 5, 2018   Sauber's Charles Leclerc during the press conference   Action Images via Reuters/Matthew Childs
Charles Leclerc ist der wohl heißeste Anwärter auf das Ferrari-Cockpit von Kimi Raikkönen. © REUTERS, MATTHEW CHILDS, saw

Wechselgerüchte um Leclerc

Ex-Weltmeister Jenson Button ist sich sicher: Sauber-Pilot Charles Leclerc ersetzt in der kommenden Saison Kimi Raikkönen bei Ferrari - und macht dann Sebastian Vettel Druck. "Er ist unglaublich schnell", sagte Button im Interview mit "Sky Sports F1". 

Hill und Button von Leclerc überzeugt

Offiziell ist noch nichts, doch viele Insider sind sicher: Der erst 20-jährige Sauber-Pilot Charles Leclerc wechselt in der kommenden Saison zu Ferrari. Der Monegasse fährt in diesem Jahr seine erste Saison in der Königsklasse - und beeindruckt. Trotz des unterlegenen Saubers schaffte er es schon bei fünf Rennen in die Punkte.

Seinen erfahreneren Team-Kollegen Marcus Ericsson hängt er regelmäßig ab. Genau deshalb ist für Ex-Weltmeister Jenson Button klar, dass der 20-Jährige reif genug ist, um zu Ferrari zu wechseln. "Er erreicht jetzt schon so viel", erklärt Button. "Er könnte nächstes Jahr in einem Siegerauto sitzen und gute Leistungen bringen. Natürlich wird er Fehler machen - er ist jung und hat wenig Erfahrung in der Formel 1. Aber er ist unglaublich schnell und ich glaube, dass er Sebastian ganz schön Druck machen würde."

Auch ein anderer Ex-Weltmeister sieht das ähnlich: "Wir gewöhnen uns schon daran, dass ein Sauber auf Platz sieben fährt. Aber es ist eine erstaunliche Leistung", meint Damon Hill.

Zukunft mit Leclerc macht Sinn

Ob Charles Leclerc wirklich zu Ferrari wechselt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Für die Italiener wäre seine Verpflichtung aber ein nur allzu logischer Schritt: Leclerc war bei ihnen einst Nachwuchsfahrer, hat die "Ferrari Driver Academy" absolviert. Er könnte das Team gemeinsam mit Sebastian Vettel in die Zukunft führen - und Ferrari vielleicht noch besser machen.