„Hätte sie nicht tun sollen“

Ecclestone kritisiert FIA für Ferrari-Deal

Ecclestone und Vettel
© dpa, Silvia Izquierdo, mka fgj lop

26. März 2020 - 14:59 Uhr

Ex-F1-Boss hätte es anders gelöst

Die Veröffentlichung des umstrittenen Ferrari-Deals durch die FIA ist aus Sicht des ehemaligen Formel-1-Zampanos Bernie Ecclestone ein Riesenfehler gewesen.

Ecclestone versteht es nicht

"Ich denke, was die FIA ​​getan hat, hätte sie nicht tun sollen. Sie haben in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass sie eine Einigung mit Ferrari erzielt haben", sagte Ecclestone zu "Autocar". "Was bedeutet das? Eine Vereinbarung für was? Entweder es war legal, aber sie denken nicht, dass es erlaubt sein sollte. Dann hätten sie es für die Zukunft einfach verbieten können", äußerte der 89-Jährige: "Sonst verstehe ich nicht, was es für eine Vereinbarung geben soll."

Die FIA hatte Ende Februar die Untersuchung der 2019er Power Unit von Ferrari mit einer schnöden Pressemitteilung abgeschlossen. In dieser hieß es, man habe einen Deal mit der Scuderia beschlossen. Das warf jedoch mehr Fragen auf, als es Antworten gab.

Hatte Ferrari jetzt geschummelt? Und wenn ja: Warum gab es dafür keine offizielle Strafe? Die Konkurrenz reagierte geschockt auf den Hinterzimmer-Deal, gleich sieben Teams forderten von der FIA die Offenlegung des Abkommens.

Für Ecclestone hätte es nur eine richtige Vorgehensweise durch die FIA geben können, mit dem Wortlaut: "Ihr habt definitiv und zu 100 Prozent betrogen. Aber wir können nichts dagegen machen, weil es jetzt schon passiert ist. Aber wir bestrafen euch dafür."