Ehemaliger FIFA-Präsident

Blatter nicht mehr auf der Intensivstation

Sepp Blatter in der Münchner Allianz-Arena.
© imago images/Sammy Minkoff, imago sportfoto via www.imago-images.de, www.imago-images.de

22. Januar 2021 - 12:14 Uhr

Große Sorgen: Blatter lag im künstlichen Koma

Joseph "Sepp" Blatter hat nach einer Operation am Herzen mehr als eine Woche im künstlichem Koma gelegen, befindet sich nach Angaben seiner Tochter inzwischen aber nicht mehr auf der Intensivstation. Der Öffentlichkeit hat sie nun verraten, wie es um den ehemaligen FIFA-Präsidenten steht.

Erst Corona, dann Herz-OP

"Er macht täglich Fortschritte - kleine, aber kontinuierliche", sagte Corinne Blatter Andenmatten den Zeitungen der "CH Media" über den Zustand des 84 Jahre alten ehemaligen Präsidenten des Fußball-Weltverbandes FIFA. Dass er die Intensivstation verlassen konnte, sei "psychologisch ein ganz wichtiges Zeichen. Die Ärzte sind zufrieden mit seinem Zustand. Aber der Weg zurück ist noch weit."

Blatter wurde im November positiv auf das Coronavirus getestet und schien Ende vergangenen Jahres eine Covid-19-Erkrankung überstanden zu haben. Nach einer Herzoperation im Dezember hatte sich sein Zustand aber verschlechtert. Alles sei "komplizierter und gefährlicher" geworden, schilderte seine Tochter. Insgesamt habe Blatter über eine Woche in einem künstlichen Koma gelegen und sei nicht mehr ansprechbar gewesen.

Von einer Strafanzeige der FIFA gegen seinen früheren Präsidenten rund um die Finanzierung des Museums des Weltverbands in Zürich kurz vor Weihnachten wisse dieser noch nichts, sagte Corinne Blatter Andenmatten. "Wir halten diese negativen Dinge so lange wie möglich von ihm fern."

RTL.de/dpa