Tragischer Unfall mit Schusswaffe

Ex-Bundesliga-Kicker trauert um seinen 11-jährigen Schwager

32A2600046E4866E.jpg
© AP, Peter Powell, TH

21. September 2020 - 15:21 Uhr

Fünf Tage später stand er dennoch auf dem Fußballplatz

Für die Familie von Ex-Hoffenheim-Profi Gylfi Sigurdsson ist der schmerzvolle Verlust wahrscheinlich noch immer unbegreifbar: Der 11-jährige Halbbruder von Sigurdssons Ehefrau Alexandra ist an den Folgen einer Schussverletzung gestorben – der tragische Unfall ereignete sich bereits am 8. September. Sigurdsson schweigt seitdem, stand aber trotz all der Trauer schon kurz darauf wieder für seinen Club, den FC Everton, auf dem Spielfeld.

11-Jähriger soll selbst Schuss ausgelöst haben

Der kleine Maximilian Helgi Ivarsson soll laut mehreren Medienberichten eine Handfeuerwaffe aus einem verschlossenen Schrank genommen haben. Offenbar löste der 11-Jährige selbst versehentlich einen Schuss aus, der ihn tödlich traf. Ein Drama.

Die Waffe könnte laut Spekulationen Maximilians Vater gehört haben, der wohl gerne als Jäger in den Wäldern nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik unterwegs ist.

TSG Hoffenheim's Gylfi Sigurdsson reacts during their German Bundesliga first division soccer match against Bayern Munich in Sinsheim October 1, 2011. REUTERS/Alex Domanski (GERMANY - Tags: SPORT SOCCER) DFL LIMITS USE OF IMAGES ON THE INTERNET TO 15
Vor zehn Jahren wechselte Sigurdsson zur TSG Hoffenheim.
© REUTERS, ALEX DOMANSKI

Sigurdsson: Voller Einsatz trotz Trauer

Sigurdsson spielte zwischen August 2010 und Januar 2012 für Hoffenheim. Er gehört zu Islands Nationalmannschaft, schoss in 74 Spielen 22 Tore für sein Land.

Fünf Tage nach dem tragischen Unfall war der 31-Jährige beim 1:0-Sieg des FC Everton gegen Tottenham aber schon wieder mit dabei.