Mit einer Waffe bedroht

Ex-Bayern-Star Luca Toni ausgeraubt: "Das Wichtigste ist, dass es meiner Familie gut geht"

Luca Toni
© dpa, Achim Scheidemann

24. Oktober 2020 - 14:28 Uhr

3 Kriminelle mit Sturmhaube

Was für ein Schock für den früheren Bayern-Stürmer: Luca Toni ist von drei bewaffneten Männern in seiner Villa unweit der norditalienischen Stadt Modena überfallen und ausgeraubt worden. Dies berichtete die italienische Tageszeitung "Gazzetta di Modena".

Familie Toni „unter Schock“

Dem Bericht nach sind die Räuber am Donnerstagabend in den Wohnsitz des 43 Jahre alten Weltmeisters von 2006 eingedrungen. Toni und seine beiden Kinder waren während des Überfalls zu Hause.

Die vermummten Männer bedrohten Toni mit einer Waffe und zwangen ihn, Schmuck und andere Gegenstände auszuhändigen. Die Polizei fahndet nach der Bande mithilfe der Videoaufzeichnungen einer Überwachungskamera.

„Wir sind wohlauf“

"Das Wichtigste ist, dass es meiner Familie gut geht. Wir haben einen Schock erlitten, doch wir sind alle wohlauf, niemandem ist etwas getan worden", schrieb Toni auf Instagram. Besonders bedauerlich sei, dass ihm Gegenstände mit hohem Erinnerungswert entwendet worden seien.

Toni spielte von 2007 bis 2009 für den FC Bayern, seine Karriere beendete er 2016 bei Hellas Verona.

Einbruch-Serie bei Fußballprofis

Zuletzt hatten sich Einbrüche bei Fußballstars gehäuft. Kurz vor seiner Rückkehr nach München wurde Bayern-Spieler Douglas Costa zum Leidtragenden: Diebe sollen Uhren und Schmuck im Wert von mehr als 300.000 Euro aus seiner Turiner Wohnung entwendet haben. Ebenso in Italien, in Florenz, wurde Ex-Bayern-Star Franck Ribéry im Sommer Opfer von Einbrechern. Die Kriminellen verwüsteten die Villa des 35-Jährigen, während er für seinen Club, den AC Florenz, kickte.

Während der Länderspielpause erwischte es zudem Cristiano Ronaldo. Während der fünffache Weltfußballer mit der portugiesischen Nationalmannschaft unterwegs war, stiegen ungebetene Gäste in das Haus des 37-Jährigen in Funchal auf Madeira ein. Vor einem guten Jahr wurde darüber hinaus gleich bei mehreren Spielern von Real Madrid eingebrochen.

sid/RTL.de