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Eva Benetatou bekommt heftige Kritik für ihren Body Positivity-Post

„Völlig falsche Aussage und geradezu fahrlässig“

Eva Benetatou bekommt heftige Kritik für ihren Body Positivity-Post

Eva Benetatou wollte für Body Positivity werben, doch das ging nach hinten los.
Eva Benetatou wollte für Body Positivity werben, doch das ging nach hinten los.
evanthiabenetatou / Instagram

Im Juni 2021 brachte Eva Benetatou Sohn George zur Welt . Knapp sieben Monate später findet die Ex-Bachelor-Teilnehmerin, dass sie zwar „noch nicht ganz in shape“ ist, zeigt sich aber im Bikini bei Instagram. Eva möchte damit allen Mut machen, selbstbewusst zu sein, auch wenn sie vielleicht „nicht den perfekten Bikini-Body haben“, wie sie dazu schreibt. Doch ihr Aufruf zu mehr Body Positivity geht für die 29-Jährige mächtig nach hinten los. Das Problem: Einige Follower werfen ihr vor, dass ihre Botschaft ganz schön scheinheilig sei.

Eva Benetatous Follower sehen bei ihr einfach keinen „Problem-Body“

In ihrem Video, das Eva bei Instagram gepostet hat, läuft sie in einem knappen Bikini einen Traumstrand entlang und posiert sexy für die Kamera. Dazu schreibt sie: „Confidence (Deutsch: Selbstvertrauen, Anm. d. Red.)! Trau dich! Ich bin momentan noch nicht ganz in shape, doch es macht mir nichts, denn ich bin glücklich. Auch wenn man nicht den perfekten Bikini Body hat, versteckt euch nicht.“

Für den Clip und die Botschaft gibt es zwar eine Menge Likes, doch in den Kommentaren finden sich auch kritische Stimmen wieder. „Oh Mann, Eva... wenn du wirklich ‘einen Problem-Body’ hättest, würde ich dein Reel, und deine Botschaft ja noch verstehen! Aber du vermittelst hier, wie viele Influencer, einfach die falschen Werte! Und das noch mit einem Filter drüber! (...) Man kann doch nicht mit einem 90/60/90-Body so einen Post machen! Hätte ich 30 Kilo mehr auf den Rippen und würde mich unwohl fühlen, würde ich in Tränen ausbrechen wenn ich deine ‘Botschaft’ sehen würde und mich danach noch schlechter fühlen“, schreibt eine Followerin.

Eine andere findet: „Irgendwie gehört zur Aussage ‘Confidence’ für mich, auch so confident zu sein und keinen Filter zu benutzen. Zumindest wenn man anderen Menschen mitteilen möchte, dass man sich so wohlfühlen sollte, wie man ist.“

Eine Dritte findet ebenfalls deutliche Worte für Evas Post: „Ich finde es langsam zum Ko..…! Wer sagt einem, wie man zu sein hat?? Was für Vorbilder seid ihr Influencer, wenn ihr behauptet, nicht die entsprechende Figur für irgendwas zu haben?! Völlig falsche Aussage und geradezu fahrlässig!“

Eva Benetatou fühlt sich missverstanden

Eva Benetatou rechtfertig sich nach Kritik an ihrem letzten Reel.
Eva Benetatou rechtfertig sich nach Kritik an ihrem letzten Reel.
evanthiabenetatou / Instagram

Nach so viel Kritik meldet sich Eva am Tag danach in ihrer Instagram-Story zu Wort: „Ich glaube, dass ich da etwas missverstanden wurde. Mir geht es überhaupt nicht darum, dass ich mich irgendwie zu dick fühle oder so etwas. Das hab ich nie gesagt!“ Sie habe in ihrem Post geschrieben, sie sei „nicht in shape“ – und das „ist ein ganz großer Unterschied“, so Eva. Sie habe einfach nicht die Zeit gehabt, ihre Fitnessübungen zu machen und ausreichend Sport zu machen. Sie wünsche sich einfach, dass „alles etwas fester ist“.

Es sei aber überhaupt nicht schlimm, wenn man mal, so wie sie angeblich, „Speckröllchen“ habe oder einen „schwabbeligen Hintern“. Natürlich soll man sich damit zeigen können und sich nicht verstecken, betont Eva. „Den perfekten Bikini-Body geben immer andere Influencer vor – nicht ich“, will sie in ihrer Story klarstellen. Und überhaupt: „Wer gibt uns eigentlich vor, was perfekt ist und was nicht?“

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Das angeblich perfekte Leben andere Influencer findet Eva „grausam"

An ihren Influencer-Kolleginnen lässt sie dann auch kaum ein gutes Haar: „Ganz grausam, wie die immer das Perfekte vortäuschen!“ Nach Evas Meinung ist das nicht „real“ und sie findet es schade, dass sich so viele Follower daran messen.

Ihre Botschaft sei doch nur gewesen, dass man „mal was Süßes essen kann“ und nicht „durchtrainiert sein und die perfekte Sportroutine haben muss“, und sich trotzdem trauen kann, sich zu zeigen. Eva will sich daran ab jetzt halten und nicht mehr drüber nachdenken müssen, ob sie Haut zeigen sollte, wenn nicht alles an ihr „so fest“ ist oder ein Speckröllchen zu viel ist: „Zeigt euch, fühlt euch wohl in eurer Haut!“ Am Ende zähle doch nur, dass man glücklich und gesund ist, findet Eva. (csp)