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Europa-League-Quali: Eintracht Frankfurt quasi sicher in den Playoffs

5:0-Kantersieg beim FC Vaduz

Europa-League-Qualifikation: Eintracht Frankfurt so gut wie in den Playoffs

Eintracht wieder im Europapokalrausch

Eintracht Frankfurt steht nach einer souveränen Leistung so gut wie sicher in den entscheidenden Playoffs zur Europa League. Das Team von Trainer Adi Hütter siegte im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde beim überforderten Liechtensteiner Club FC Vaduz klar mit 5:0 (3:0).

Schneller Kostic-Doppelpack

"Die Nummer ist durch. Ich freue mich, dass die Jungs das Spiel so angenommen haben", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic nach dem Spiel bei Nitro. Und auch Trainer Adi Hütter war sich sicher: "Ich gehe davon, dass wir durch sind." Das Rückspiel gegen Vaduz steigt am 15. August (ab 20.15 Uhr, live bei Nitro) in Frankfurt, die Partie in der Commerzbank-Arena ist schon ausverkauft.

Gibt sich Frankfurt auch im Rückspiel keine Blöße, treffen die Hessen-Fighter in den Playoffs entweder auf Racing Straßburg oder Lokomotive Plowdiw. Die favorisierten Franzosen gewannen das Hinspiel in Bulgarien mit 1:0.

Schon zur Pause klar vorne

Im mit 6.127 Zuschauern ausverkauften Rheinpark-Stadion von Vaduz schafften die Gäste aus Frankfurt schnell klare Verhältnisse. Schon in der elften Minute erzielte Filip Kostic die frühe Eintracht-Führung. Bei einem haltbaren Flatterball des Serben aus rund 30 Metern machte Vaduz-Keeper Benjamin Büchel keine gute Figur. Nur 13 Minuten später schnürte Kostic dann den Doppelpack. Von Goncalo Paciencia auf die Reise geschickt, schob der 26-Jährige die Kugel aus halblinker Position eiskalt an Büchel vorbei (27.).

Kurz vor der Pause erzielte dann auch Neuzugang Dominik Kohr seinen Premierentreffer im Eintracht-Trikot (40.). Nach einer Ecke stand der Mittelfeldspieler am ersten Pfosten goldrichtig und legte den Ball aus kurzer Distanz gefühlvoll ins lange Eck.

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Vaduz schießt nicht einmal aufs Tor

Trotz klarer Führung hielt Frankfurt die Konzentration in Hälfte zwei hoch und machte den Sack zu. Goncalo Paciencia köpfte eine punktgenaue Kostic-Hereingabe von links ins Netz (53.) und auch Mijat Gacinovic durfte sich am Ende noch in die Torschützenliste eintragen. Danny da Costa bereitete über rechts mit einem Lupfer wunderbar vor - und Eintrachts Spielmacher musste nur ins leere Tor einschieben (63.).

In der 90. Minute setzte der eingewechselte Ante Rebic mit einem Lattenkracher aus über 20 Metern den Schlusspunkt. Mehr passierte gegen die ungefährlichen Liechtensteiner nicht mehr. Eintracht-Ersatztorwart Felix Wiedwald, der nach der festen Verpflichtung von Kevin Trapp wieder ins zweite Glied rücken wird, erlebte einen ruhigen Abend im SGE-Tor. Der Gegner schoss nicht einmal auf sein Tor.

Gefeiert wurde über die gesamte Spielzeit Verteidiger Martin Hinteregger, der nach seinem festen Wechsel von Augsburg erstmals wieder für Frankfurt auflief.