Erste Niederlage im siebten Pflichtspiel

Europa-League-Playoffs: Racing Straßburg stoppt Eintracht Frankfurt

24. August 2019 - 14:42 Uhr

Frankfurt unter Druck

Im siebten Pflichtspiel der Saison hat Eintracht Frankfurt die erste Niederlage kassiert. Das Hinspiel der Europa-League-Playoffs verlor die Eintracht bei Racing Straßburg mit 0:1 (0:1). Damit brauchen die Frankfurter Adler im Rückspiel einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied, um die Gruppenphase der Europa League noch zu erreichen.

Straßburg überrascht die Eintracht

Zu Beginn hatte Frankurt ordentlich Probleme mit dem schwungvollen offensiven Spiel der Straßburger zurecht zu kommen. In der fünften Minute war die Eintracht dann aber noch im Glück: Der Ball sprang Hasebe im Sechzehner an den Arm, aber die Pfeife von Schiedsrichter Ivan Kurzliak (Slowakei) blieb stumm.

Nach 33 Minuten war es dann soweit: Eine Ecke konnte Danny Da Costa nicht klären, im Getümmel im Strafraum trudelte der Ball zu Kévin Zohi, der die Pille über die Linie drückte - die verdiente Führung für die Franzosen.

Mit viel Aggressivität aus der Pause

Mit viel Wut im Bauch und zwei Wechseln kam Frankfurt aus der Pause. Goncalo Paciencia ersetzte Ante Rebic im Sturm, Sebastian Rode übernahm den Platz von Mijat Gacinovic. Die Eintracht legte los wie die Feuerwehr: Gleich in der 46. Minute hatte Daichi Kamada die Riesenmöglichkeit.

Nach Vorarbeit von Da Costa scheiterte der Japaner aus sieben Metern an Straßburgs Keeper Matz Sels. Nur fünf Minuten später war es erneut Kamada, dieses Mal scheiterte er aus kurzer Distanz am Block von Verteidiger Alexander Djiku. Es hätte sogar Elfmeter geben müssen, denn Djiku wehrte den Ball mit der Hand ab. "Wahnsinn, das war ein Fehler vom Schiedsrichter", trauerte Sportdirektor Fredi Bobic dem nicht gegebenen Strafstoß hinterher.

Sicherlich war in der zweiten Hälfte eine Steigerung zu sehen, wirklich zwingend kamen die Frankfurter im Anschluss aber nicht mehr vor das Tor.

"Niederlage haben wir nicht verdient"

"Die Niederlage haben wir nicht verdient, wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, in der zweiten es aber richtig gut gemacht und gute Torchancen herausgespielt", sagte Bobic bei NITRO. "Straßburg hat in der zweiten Hälfte gar nicht mehr stattgefunden."

Dickes Brett zu bohren

Ohne Auswärtstor verabschiedete sich die Eintracht aus Straßburg und steht damit im Rückspiel vor einer schweren Aufgabe. Schon bei einem Gegentreffer brauchen die Frankfurter drei Treffer im eigenen Stadion.

Das Rückspiel findet am nächsten Donnerstag statt - NITRO überträgt die Partie live ab 20.15 Uhr. Am Sonntag muss Eintracht Frankfurt aber erstmal in der Bundesliga bei RB Leipzig ran.