2018 M11 8 - 24:16 Uhr

Leipzig kommt bei Celtic ins Schwimmen

Strömender Regen und wild kämpfende Schotten: Die strahlende Europa League hatte sich RB Leipzig sicher anders vorgestellt, als bei der herben 1:2-Pleite bei Celtic Glasgow. Besser machte es Bayer Leverkusen: Die Werkself steht nach dem 1:0 gegen Zürich in der K.o.-Runde.

Leipzig hat Weiterkommen in eigener Hand

Die Niederlage tut zwar weh, ist aber kein Genickbruch für Leipzig: Im direkten Vergleich haben die Roten Bullen gegenüber den jetzt punktgleichen Schotten die Nase vorne. Der Kampf ums Weiterkommen entscheidet sich in den letzten beiden Partien, Leipzig hat alles in der eigenen Hand.

Weltklasse! Top-Stimmung bei Celtic gegen Leipzig

Leipziger Freude währt nur kurz

Dabei war für RB im schottischen Regen durchaus ein Punktgewinn möglich. Zwar zeigten beide Teams nach dem frühen Führungstreffer der Gastgeber durch Tierney (11.) in der ersten Halbzeit eine eher durchschnittliche Leistung, in der Kampf Trumpf war. Im zweiten Durchgang erhöhte RB dann endlich die Taktzahl. Der Druck auf den Kasten von Celtic wurde immer größer. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Augustin (78.) kassierte RB jedoch im Gegenzug durch Edouard den vermeidbaren Gegentreffer, der die Celtic-Fans feiern ließ.

Jedvaj köpft Leverkusen in die K.o.-Runde

Bayer 04 Leverkusen vs FC Zuerich, Europa League Gruppenphase, 08.11.2018 Tin Jedvaj (Bayer 04 Leverkusen 16) beim Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 beim Europa League Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und FC Zürich am 08.11.2018, , Leverkusen NRW D
Tin Jedvaj feiert seinen Siegtreffer gegen Zürich
© imago/Jörg Schüler, Jörg Schüler, imago sportfotodienst

Besser machte es hingegen Bayer Leverkusen. In einem Spiel ohne große Höhepunkte köpfte Tin Jedvaj in der 60. Minute nach einer Ecke zum 1:0 ein. Danach war es eine Partie, die vor allem durch Einsatz und Kampf geprägt war. Und auch auf die Parallel-Partie der Leverkusen-Gruppe konnte sich die Werkself verlassen. Ludogorets und Larnaca trennten sich torlos, damit ziehen sowohl Leverkusen als auch Zürich in die K.o.-Phase ein.

Vor dem Spiel hatte Bayer-Coach Heiko Herrlich sich mehr Ruhe bei seiner Arbeit gewünscht. Mit dem Schritt in die nächste Runde könnte dieser Wunsch zum Großteil erst einmal erfüllt worden sein.