Frankfurt legt in Europa League vor

4:1! Kamada versenkt Salzburg

1- 0 fiuer Eintracht Frankfurt durch Daichi Kamada (15, Eintracht Frankfurt) gegen Cican Stankovic (1, Torwart, RB Salz
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21. Februar 2020 - 15:22 Uhr

Kamada, Kamada, Kamada!

Eintracht Frankfurt hat die K.o.-Runde der Europa League mit einem krachenden 4:1 gegen den FC Salzburg eröffnet. Held bei den Gastgebern: Daichi Kamada, der satte drei Tore erzielte. Vor ihm hat das in einem Europa-League-Spiel noch kein Frankfurter geschafft.

Eintracht Frankfurt - FC Salzburg: 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Kamada (12.), 2:0 Kamada (43.), 3:0 Kamada (53.), 4:0 Kostic (56.), 4:1 Hwang (85., FE)

"Wenn du 4:1 gewinnst, kannst du nicht von einer schlechten Ausgangslage reden", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. "Natürlich ärgert man sich immer über ein Gegentor, das ist klar. Aber vor dem Spiel hätten wir ein 4:1 unterschrieben. Es war eine sehr konzentrierte Leistung von uns."

Beide Mannschaften starteten engagiert ins Spiel, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und pressten gegen den Ball. Der Spielfluss litt darunter, bei den dennoch vorhandenen Chancen fehlte zunächst der letzte Schritt. Plötzlich dann stand in der 12. Minute Frankfurts Außenstürmer Daichi Kamada völlig frei und verwandelte auf Vorlage von Almamy Toure zum 1:0. Als die Österreicher ein wenig nachließen, nutzte wieder Kamada die Chance zum 2:0. Zuvor hatte David Abraham stark abgewehrt, Makoto Hasebe klug den Konter eingeleitet.

20.02.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Fußball: Europa League, Eintracht Frankfurt - RB Salzburg, K.o.-Runde, Zwischenrunde, Hinspiel in der Commerzbank Arena. Die Spieler von Eintracht Frankfurt (r) und RB Salzburg stehen bei einer Schweigeminute für d
Vor dem Spiel gab es eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Hanau.
© dpa, Arne Dedert, ade alf

FC Salzburg kommt nur zum Ehrentreffer

Die Hessen kamen sogar noch stärker aus der Pause, und Kamada traf in der 53. Minute per Kopf zum 3:0. Salzburg war da restlos bedient. Drei Minuten später durfte dann mal ein anderer jubeln. Filip Kostic erzielte das 4:0. Hee-Chan Hwang traf in der 85. Minute zum Ehrentreffer per Foulelfmeter. Djibril Sow hatte im Strafraum seinen Gegenspieler gefoult.

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Schweigeminute für Opfer von Hanau

Vor dem Spiel wurde es emotional. Die 47.000 Zuschauer gedachten der Opfer des Anschlags in Hanau. Die Stadt liegt etwa 20 Kilometer östlich von Frankfurt. "Hanau ist eine Fan-Hochburg der Eintracht, auch mit Anhängern mit Migrations-Hintergrund", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann vor dem Spiel.