"Ein Spieler hat es entschieden"

Die Stimmen zum Europa-League-Aus von Bayer Leverkusen

11. August 2020 - 7:01 Uhr

Peter Bosz über erste 20 Minuten: "Unruhig und nervös"

Nach der bitteren 1:2-Niederlage im Europa-League-Viertelfinale gegen Inter Mailand war den Spielern und Verantwortlichen von Bayer Leverkusen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Der Tenor: Das Spiel ging in den ersten 20 Minuten in die Hose. "Es war sehr unruhig, wir haben einfache Bälle verloren, es sah von der Seite so aus, als ob sie nervös gewesen waren", analysierte Coach Peter Bosz. Inters Matchwinner Romelu Lukaku lobte den Bundesligisten. "Sie haben einen guten Trainer und viele gute Spieler, es war ein ausgeglichenes Spiel." Die Stimmen zum Spiel sehen Sie oben im Video.

Video: Lukaku macht den Unterschied

Bereits nach einer Viertelstunde Leverkusen gegen den italienischen Vizemeister in Rückstand. Nicolo Barella (15.) ließ mit einem Außenristschuss aus 16 Metern Keeper Lukas Hradecky keine Chance. Sechs Minuten später hieß es 0:2 aus Bayer-Sicht. Romelu Lukaku setzte sich im Strafraum gegen Edmond Tapsoba durch und murmelte den Ball im Fallen ins rechte Eck.

Video: RTL-Reporter Thomas Wagner ordnet Bayer-Aus ein

Aus dem Nichts gelang dem Tabellen-Fünften der abgelaufenen Bundesliga-Saison der Anschluss. Kai Havertz (24.) war mit einem wuchtigen Schuss durch die Hosenträger von Mailands Torwart Samir Handanovic erfolgreich. Viel mehr gelang aber nicht, gegen die traditionell defensivstarken Italiener taten sich die Leverkusener schwer, weitere Möglichkeiten herauszuspielen.

Leverkusen war die einzig verbliebene deutsche Mannschaft im Wettbewerb, der als FInalturnier in Nordrhein-Westfalen stattfindet.

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