Vorerst keine Party

Europa League 2019: Eintracht Frankfurt verliert 0:3 gegen FC Arsenal

21. September 2019 - 12:02 Uhr

Eintracht Frankfurt muss sich kräftig ärgern. Die Europa-League-Helden der vergangenen Saison haben gegen den FC Arsenal 0:3 (0:1) verloren – obwohl sie genug Chancen für Tore hatten! Die Frankfurter spielten sich von Beginn an viele hochprozentige Gelegenheiten raus, aber das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Die Highlights des Spiels zeigen wir im Video.

"Es ist nicht so, dass wir vom Platz geschossen worden sind. Wir hatten unsere Möglichkeiten, deshalb ist das Ergebnis etwas komisch", sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei DAZN. "Es geht weiter. Wir müssen positiv bleiben", fand Stürmer Bas Dost. Und Trainer Adi Hütter: "Es ist eine bittere Niederlage. Ergebnis und Leistung passen trotz allem nicht zusammen. Wir stehen leider mit 0:3 da, ich habe trotzdem eine sehr ansprechende Leistung gesehen."

Frankfurt besinnt sich auf seine Stärken

Das wohl dickste Ding der Adler in der ersten Hälfte: Filip Kostic wurde über die linke Seite geschickt, nahm den Ball auch klasse mit, aber traf nur das Außennetz (18.). Dost, der neue Lange im Frankfurter Sturm hatte weitere gute Chancen (21./37.). Gefährlich wurden die Frankfurter dann, wenn sie in der Hälfte des Gegners Bälle gewannen. Genau das hatte sie in der vergangen Spielzeit, in der sie bis ins Halbfinale vorgedrungen waren, stark gemacht.

Gunners bestrafen Nachlässigkeit

In der 38. Minute war es der FC Arsenal, der in Führung ging – weil Frankfurt den Gästen zu viel Raum in der Rückwärtsbewegung gelassen hatte. Der Schuss von Arsenal-Eigengewächs Joe Willock wurde von David Abraham noch so abgefälscht, dass Kevin Trapp nichts mehr machen konnte. Schon in der 5. Minute wäre der Frankfurter Keeper machtlos gewesen, aber Lucas Torreira schoss nach einer Hereingabe von links aus etwa fünf Metern übers Tor. Marke: Hätte er machen müssen. Da hatten die Adler noch einmal Glück.

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Aubameyang macht es deutlich

Chancen gab es zwar auch in Hälfte zwei auf beiden Seiten. So richtig zwingend sah das aber nicht mehr aus. André Silva auf Frankfurter Seite schoss über das Tor (49.), ein frecher Freistoß von Granit Xhaka überrumpelte die Frankfurter Abwehr und klatschte an die Latte (56.). Als der ehemalige Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang das Tor nach einer Hereingabe selbst aus nächster Nähe nicht traf, sah es schon so aus, als wolle Arsenal ein höflicher Gast sein.

Deutlich wurde es dann aber doch: Bukayo Saka (85.) schlenzte den Ball mit links in Eck. Aubameyang (88.) machte den Dritten. Vielleicht lag es auch daran, dass die Eintracht zum Schluss nur noch in Unterzahl spielte: Dominik Kohr sah zwei Gelbe Karten und musste runter (79.).