25. Juni 2019 - 12:50 Uhr

Nicht in Lebensgefahr

Beim Zusammenstoß zweier Kampfjets über Mecklenburg-Vorpommern kam am Montag ein Pilot ums Leben. Der andere konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Der Mann wurde lebend geborgen.

"Den Umständen entsprechend gut"

Dem überlebenden Piloten gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte ein Presseoffizier des Geschwaders 73 "Steinhoff". Der Pilot war von Rettungsmannschaften lebend aus einem Baum geborgen worden.

Pilot war Fluglehrer

Bei dem Mann soll es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um einen der erfahrensten Fluglehrer der Luftwaffe handeln. Der ums Leben gekommene Pilot soll ein jüngerer Offizier gewesen sein. Beide Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff", das in Laage bei Rostock stationiert ist. Die dortige Hauptaufgabe ist die Ausbildung der deutschen Eurofighter-Piloten.

Flugschreiber noch nicht gefunden

Da die Flugschreiber noch nicht gefunden seien, könne man jetzt noch keine Angaben zum Unfallhergang machen. Das erklärte der Presseoffizier des Geschwaders. Bis die Ursache des Unglücks festgestellt sei, würden keine Jets von dem Stützpunkt starten.