Euro-Gruppen-Chef will Banken in die Pflicht nehmen

12. Februar 2016 - 14:46 Uhr

Der Chef der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker will die Banken bei der Lösung der Schuldenkrise in die Pflicht nehmen und droht ihnen mit einem aufgezwungenen Verzicht verliehenen Geldes. Private Banken müssten wissen, dass es zu einer 'nicht freiwilligen Gläubigerbeteiligung' kommen könne, wenn die Akzeptanz der Institute der freiwilligen Beteiligung aus Sicht der Euro-Länder nicht ausreichend sei, sagte er am Freitag im Deutschlandfunk. Er werde sich in der kommenden Woche mit dem EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy und den Bankenvertretern zusammensetzen.

Die Banken sollen sich an der Griechenland-Rettung beteiligen. Vorgesehen ist bislang ein Forderungsverzicht von 21 Prozent. In der Diskussion ist aber eine stärkere Beteiligung.